20 April 2026, 04:14

IHK Halle-Dessau stellt wirtschaftliche Forderungen vor der Landtagswahl 2026 vor

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 zu zeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

IHK Halle-Dessau stellt wirtschaftliche Forderungen vor der Landtagswahl 2026 vor

Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau legt wirtschaftliche Forderungen für Sachsen-Anhalt vor der Landtagswahl 2026 vor

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Halle-Dessau hat im Vorfeld der Landtagswahl 2026 ihre wirtschaftlichen Forderungen für Sachsen-Anhalt formuliert. Auf ihrer Frühjahrsvollversammlung verabschiedete die Organisation ein detailliertes Positionspapier mit zentralen Prioritäten. Die Führungsebene warnte, dass sich die Wirtschaft der Region weiterhin in einer anhaltenden Schwächephase befinde.

IHK-Präsident Sascha Gläßer bezeichnete die wirtschaftliche Lage Sachsen-Anhalts als "persistierende Stagnation". Als Haupthemmnisse für Wachstum nannte er explodierende Energiekosten, hohe Löhne, starke Steuerbelastungen und übermäßige Bürokratie. Zwar erkenne die Bundespolitik den Handlungsbedarf an, doch kritisierte Gläßer das Fehlen konkreter Maßnahmen, um diese Belastungen zu verringern.

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Die Versammlung billigte offiziell die "Wirtschaftspolitischen Positionspapiere der IHK Halle-Dessau für Sachsen-Anhalt 2026" – ein Dokument, das die wirtschaftliche Debatte vor den anstehenden Wahlen prägen soll. Darin werden Reformen des Arbeitsmarktes, Bildung, Innovation, internationaler Handel, Bürokratieabbau, Energiepolitik sowie Investitionen in die Infrastruktur behandelt.

Die Mitglieder würdigten zudem die laufende Regionalkampagne der IHK, die die wirtschaftlichen Stärken Sachsen-Anhalts in den Fokus rückt. Die Initiative stoße auf positive Resonanz und unterstreiche das Engagement der Kammer für ein wettbewerbsfähigeres Wirtschaftsumfeld.

Mit den Positionspapieren will die IHK der Landesregierung klare, umsetzbare Lösungsvorschläge an die Hand geben. Angesichts der Wahl 2026 strebt die Kammer an, mit ihrem Fachwissen die künftige Wirtschaftspolitik mitzugestalten. Das Dokument dient nun als Leitfaden, um die langjährigen Herausforderungen der Region anzugehen.

Quelle