19 June 2026, 12:16

Jan van Aken tritt als Linkspartei-Chef zurück – mit überraschender Enthüllung

Bald wieder im Hoodie zu sehen

Jan van Aken tritt als Linkspartei-Chef zurück – mit überraschender Enthüllung

Jan van Aken hat seinen Rücktritt als Vorsitzender der Linkspartei bekannt gegeben. Sein Abschied markiert das Ende einer der kürzesten Amtszeiten in der Geschichte der Partei, doch sein Einfluss war bemerkenswert. Bei einer letzten Pressekonferenz im Berliner Karl-Liebknecht-Haus präsentierte er Journalisten überraschend eine geheimnisvolle schwarze Kiste.

Van Aken entschied sich freiwillig für den Rückzug. Gemeinsam mit Heidi Reichinnek hatte er sich darauf konzentriert, ältere Wähler anzusprechen und die außenpolitische Position der Partei zu stärken. Diese Neuausrichtung verhalf der Linken zu mehr Glaubwürdigkeit in Bereichen, in denen sie zuvor Schwierigkeiten hatte.

Während seiner Amtszeit stiegen die Umfragewerte der Linken deutlich an. Unter van Aken und Ines Schwerdtner kletterte die Unterstützung von nur 2–3 Prozent auf 8,8 Prozent bei der Bundestagswahl 2025. Im Februar 2025 wechselten über 700.000 Wähler – viele enttäuscht von den Grünen – ihre Stimme zur Linken. Van Aken würdigte öffentlich Schwerdtners Rolle und dankte ihr für die enge Zusammenarbeit.

Bei seiner letzten Pressekonferenz machte van Aken eine unerwartete Enthüllung. Er gestand Journalisten, dass er und Schwerdtner die Öffentlichkeit zwei Jahre lang in die Irre geführt hätten. Die Offenbarung kam, als er neben Schwerdtner stand, deren schmale Gestalt von seiner um mehr als einen Kopf überragten Statur kontrastiert wurde.

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Als van Aken-Nachfolger wird nun Luigi Pantisano erwartet. Die Linke steht vor einer neuen Phase nach einer Zeit rasanten Wachstums und überraschender Geständnisse. Die künftige Ausrichtung der Partei wird maßgeblich davon abhängen, wie sie mit dem Erbe von van Akens kurzer, aber prägender Führung umgeht.

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