Jetgetriebene RAT-Drohne: Quantum Systems und Ukraine präsentieren revolutionäres Kampfsystem
Jetgetriebene RAT-Drohne: Quantum Systems und Ukraine präsentieren revolutionäres Kampfsystem
Neuer jetgetriebener Drohnen-Typ RAT: Quantum Systems präsentiert Innovation in Zusammenarbeit mit ukrainischen Streitkräften
Das Münchner Unternehmen Quantum Systems hat gemeinsam mit ukrainischen Streitkräften eine neue jetgetriebene Drohne namens RAT vorgestellt. Das System wurde erstmals auf der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert – eine bemerkenswert schnelle Entwicklung vom Konzept bis zum Erstflug in nur sechs Wochen. Dank der geringen Kosten und des Potenzials für die Massenproduktion hat die Drohne bereits das Interesse von Industrie und Militäranalysten geweckt.
Auch der europäische Rüstungskonzern STARK baut seine Präsenz in der Ukraine aus und eröffnet ein neues Forschungszentrum für unbemannte Systeme. Unterdessen kündigte Airbus an, die RAT-Plattform für Softwaretests und die Integration in zukünftige Kampfflugzeugsysteme zu nutzen – ein Hinweis auf mögliche Anwendungen über das ursprüngliche Design hinaus.
Schnelligkeit und Anpassungsfähigkeit als Markenzeichen Die RAT-Drohne hebt sich durch ihre Geschwindigkeit und Flexibilität ab: Angetrieben von einem Strahltriebwerk erreicht sie bis zu 450 km/h und wird per Katapult gestartet. Die Entwicklung wurde beschleunigt, um dringende operative Anforderungen zu erfüllen – der Erstflug gelang bereits wenige Wochen nach der Konzeption.
Quantum Systems arbeitet seit 2022 eng mit den ukrainischen Streitkräften zusammen und optimierte die Drohne auf Basis direkter Rückmeldungen von der Front. Diese Partnerschaft führte zur Aufnahme in die ukrainische Verteidigungsplattform BRAVE1 bis August 2025 sowie zu einem dritten Platz in der Kategorie Aufklärung und Überwachung (ISR) beim Wettbewerb "Army of Drones 2025". Zwar wurde die Integration in ukrainische Einheiten verbessert, die Großserienproduktion bleibt jedoch in Deutschland angesiedelt. Das im Dezember 2025 gegründete Joint Venture QFI fertigt mittlerweile bis zu 10.000 Linza-Drohnen jährlich, wobei die erste Einheit am 13. Februar 2026 ausgeliefert wurde.
Bei einer kürzlichen Vorstellung wurde Delegierten eine optisch ähnliche Drohne mit Markierungen der ukrainischen Luftstreitkräfte präsentiert. Analysten betonen, dass das MOSAIC-Steuerungssystem der RAT einen technischen Vorteil bieten könnte – Details bleiben jedoch geheim. Das Interesse von Airbus deutet darauf hin, dass die Plattform als kostengünstige Testumgebung für zukünftige Kampfflugzeugsysteme (CCA) dienen könnte. Zudem gibt es Spekulationen über eine mögliche Weiterentwicklung zu einer mittelreichweitigen Schlagdrohne für die ukrainischen Streitkräfte.
Europäische Investitionen in ukrainische Drohnentechnologie Der neue Forschungs- und Entwicklungsstandort von STARK in der Ukraine unterstreicht das wachsende europäische Engagement in der lokalen Entwicklung unbemannter Systeme. Die Einrichtung soll Innovationen beschleunigen, indem sie ukrainische Operationserfahrung und Ingenieurskompetenz nutzt.
Einsatzbereit ab Frühsommer Die RAT-Drohne soll voraussichtlich bis zum Frühsommer in Dienst gestellt werden. Ihre geringen Produktionskosten und Hochgeschwindigkeitsfähigkeiten machen sie zu einem vielseitigen Asset. Die laufende Zusammenarbeit von Quantum Systems mit der Ukraine hat die Integrationsbemühungen gestärkt, während die Hauptproduktion weiterhin beim deutschen Joint Venture QFI liegt. Während Airbus die Nutzung für Softwaretests und mögliche Kampfeinsätze prüft, wird der langfristige Einfluss des Systems auf die unbemannte Kriegsführung – in der Ukraine und darüber hinaus – von weiteren operationellen Erprobungen und der Industrieakzeptanz abhängen.
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