Landshut testet erstmals bayerweites Warnsystem mit Cell-Broadcast-Nachrichten
Emil KrügerLandshut testet erstmals bayerweites Warnsystem mit Cell-Broadcast-Nachrichten
Landshut beteiligt sich am bayerischen Warnsystem-Test am kommenden Donnerstag
Dieser Donnerstag steht in Bayern ganz im Zeichen des Warnsystem-Tests – und diesmal ist auch Landshut dabei. Erstmals wird dabei eine Cell-Broadcast-Nachricht an Mobiltelefone in der gesamten Region verschickt. Die Bevölkerung muss mit Sirenen, App-Benachrichtigungen und direkten Warnmeldungen auf den Handys rechnen.
Der Test beginnt um 11 Uhr und umfasst die Aktivierung von 17 Sirenen in der Stadt. Neben den klassischen Warnsignalen wird Landshut über das Modulare Warnsystem (MoWaS) eine eigene Meldung herausgeben. Parallel dazu erfolgt eine bayerweit abgestimmte MoWaS-Warnung, koordiniert vom Bayerischen Melde- und Lagezentrum (BayMLZ).
Neu in diesem Test: Eine Cell-Broadcast-Nachricht wird an alle kompatiblen Mobilgeräte gesendet. Diese Technologie stellt sicher, dass Warnungen auch dann ankommen, wenn keine Internetverbindung besteht oder keine Warn-App installiert ist. Der aktuelle Probealarm knüpft an eine ähnliche landesweite Übung im März 2026 an, an der rund 790 Gemeinden und Landkreise teilnahmen – darunter auch große Regionen wie die Oberpfalz, Niederbayern und Oberbayern.
Während Landshut bei der vorherigen Übung noch nicht dabei war, wird die Stadt diesmal vollständig in das regionale Warnnetz eingebunden. Das BayMLZ übernimmt die zentrale Steuerung, um sicherzustellen, dass alle Systeme wie vorgesehen funktionieren.
Ziel der Übung ist es, die Zuverlässigkeit der Notfallkommunikation in Bayern zu überprüfen. Die Bevölkerung erhält Warnungen über mehrere Kanäle – von Sirenen über Apps bis hin zu direkten Handynachrichten. Die Behörden bitten die Bürgerinnen und Bürger, den Test als Routineprüfung zu betrachten und nicht als echten Notfall.






