15 April 2026, 14:19

Landshuter LPV feiert Naturschutz-Erfolge – doch Kürzungen drohen Rückschlag für 2025

Ein Garten mit einem Schild, auf dem "Recycled Water (STP) Only Being Used for Gardening" steht, umgeben von grünem Gras, bunten Blumen, hohen Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Landshuter LPV feiert Naturschutz-Erfolge – doch Kürzungen drohen Rückschlag für 2025

Landshuter Landschaftspflegeverband (LPV) verzeichnet 2024 beachtliche Erfolge – doch Haushaltskürzungen gefährden künftige Projekte

Der Landshuter Landschaftspflegeverband (LPV) hat 2024 mit einer Reihe von Umweltprojekten bemerkenswerte Fortschritte erzielt. Von der Renaturierung von Lebensräumen seltener Arten bis zur Erweiterung von Grünflächen zeigen die Maßnahmen des Verbandes sichtbare Erfolge. Doch die für 2025 angekündigten Kürzungen der Fördermittel stellen die künftige Arbeit vor große Herausforderungen.

Ein besonderer Erfolg gelang im Mettenbach-Grießenbach-Moor, wo ein elektrifizierter Zaun aus Geflügelnetzen und Krötenschutzbarrieren installiert wurde. Das System, das bodennistende Vögel schützen soll, bewährte sich bereits im ersten Jahr. Gleichzeitig wurden im Rahmen der Kampagne «Landshut blüht auf» 472 Obstbäume gepflanzt und über fünf Hektar Blumenwiesen angelegt – ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Artenvielfalt im Landkreis.

Der LPV schloss zudem einen Pflegevertrag für die Streuobstwiesen in Wörnstorf ab, der naturschonende Mahdmethoden und den langfristigen Erhalt der Obstbäume sichert. Ein weiteres zentrales Projekt ist «Ochsen in der Ochsenau», bei dem Weidetiere Feuchtgebiete offenhalten, während Wissenschaftler:innen die Auswirkungen auf heimische Tier- und Pflanzenarten untersuchen.

Finanziell profitierte der Verband 2024 von sechsstelligen Einnahmen, unter anderem durch eine neue Partnerschaft mit TenneT. Im Fokus steht dabei der Ausgleichsflächenmanagement für die Stromtrasse Südostlink. Zu den weiteren Maßnahmen zählten die Wiederherstellung von Laichgründen für Fischarten wie Nase und Barbe sowie der Bau neuer Laichteiche zur Stabilisierung der Amphibienbestände.

Ein entscheidender Faktor für die Erfolge des LPV war die Bürgerbeteiligung: Ehrenamtliche, kommunales Engagement und ein wachsendes Bewusstsein für Naturschutz stärkten die Wirkung der Verbandsarbeit. Trotz dieses Schwungs wurden die Mittel für 2025 jedoch drastisch gekürzt – viele geplante Vorhaben müssen nun auf 2026 verschoben werden.

Die Arbeit des LPV hat 2024 Lebensräume für Vögel, Fische und Amphibien verbessert und die grüne Infrastruktur im Landkreis ausgebaut. Einnahmen aus Kooperationen und Bürgerunterstützung trieben diese Entwicklungen voran. Doch die gekürzten Mittel für das kommende Jahr bedeuten, dass einige Naturschutzprojekte nun auf Eis liegen.

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