Landshuts neues Landkreishaus nach 50 Jahren Planung endlich Realität
Johanna PetersLandshuts neues Landkreishaus nach 50 Jahren Planung endlich Realität
Neues Landkreishaus in Landshut nach drei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet
Nach drei Jahren Bauzeit ist das neue Landkreishaus in Landshut feierlich eröffnet worden. Das moderne Gebäude in der Josef-Neumeier-Allee 1 in Essenbach ersetzt das alte Landratsamt im Stadtzentrum. Behördenvertreter feierten die Fertigstellung als wichtigen Schritt für die Region.
Das Projekt setzt einen lang gehegten Plan um, der bis ins Jahr 1972 zurückreicht, als erstmals eine Verlegung des Landratsamts vom Landshuter Zentrum in den weiteren Landkreis vorgeschlagen wurde. Landrat Peter Dreier erklärte, der Umzug behebe Platzmangel und bündele verschiedene Ämter unter einem Dach.
Die kreiseigene Baufirma LAKUBAU zeichnete für die Bauausführung verantwortlich und wird auch die künftige Instandhaltung übernehmen. Trotz stark gestiegener Materialkosten – seit 2019 um über 45 Prozent – blieb der Endpreis dank strenger Haushaltskontrolle unter der 100-Millionen-Euro-Grenze. Ursprünglich waren rund 75 Millionen Euro veranschlagt gewesen, doch die Inflation trieb die Erwartungen nach oben.
Das Design legt Wert auf eine harmonische Einbindung in die Landschaft, sodass sich das Gebäude natürlich in die Umgebung einfügt. Bei der Übergabezeremonie lobte Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger das Ergebnis als moderne, bürgerorientierte Verwaltung. Innenminister Joachim Herrmann bezeichnete es als Symbol für Fortschritt und zukunftsweisende Regierungsführung.
Das neue Gebäude dient nun als zentraler Verwaltungssitz des Landkreises. Mit seiner Fertigstellung endet ein jahrzehntelang geplanter Umzug – und es beginnt eine effizientere Struktur der öffentlichen Dienstleistungen. Verantwortliche betonten, dass es die Erreichbarkeit und Arbeitsabläufe für die Bürger deutlich verbessern werde.






