Manchester Uniteds riskantes Comeback gegen Bayern im CL-Viertelfinale
Emil KrügerManchester Uniteds riskantes Comeback gegen Bayern im CL-Viertelfinale
Manchester United steht im Frauen-Champions-League-Viertelfinale vor einer schweren Aufgabe
Nach einer knappen 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München im Hinspiel des Viertelfinale muss Manchester United im Rückspiel am 1. April ein Defizit von einem Tor aufholen. Trotz eines späten Comebacks in der ersten Begegnung steht das Team von Trainer Marc Skinner nun unter Druck, in München einen Sieg zu erringen, um weiterzukommen.
Die Münchnerinnen wichen dabei von ihrem sonstigen ballbesitzlastigen Spielstil ab und setzten im Hinspiel auf eine direktere Spielweise – mit Erfolg. Zwar kämpfte sich United zurück und hielt das Ergebnis eng, doch die verbesserte defensive Stabilität und offensive Gefahr der Bayern waren deutlich zu erkennen. Dennoch zeigte das knappe Ergebnis die Widerstandsfähigkeit der "Red Devils".
Hinata Miyazawa, die erst vier Tage zuvor mit Japan den Asien-Pokal gewonnen hatte, stand von Beginn an auf dem Platz. Skinner bestätigte, dass die Stürmerin spielfreit war und voll einsatzbereit. Die beste Torschützin der Saison, Elisabeth Terland (15 Tore), blieb hingegen aufgrund der hohen Belastung in einem dicht gedrängten Spielplan auf der Bank.
Das Rückspiel findet für United in einer anstrengenden Phase statt: Bis zur Begegnung mit den Bayern werden die Engländerinnen in nur 15 Tagen sechs Partien bestritten haben. Nun gilt es, in die Allianz Arena zu reisen, wo der FC Bayern als einer der Top-Clubs Europas seinen Heimvorteil nutzen wird. Verletzungen von Schlüsselspielerinnen wie Klara Bühl könnten die Münchnerinnen jedoch vor personelle Herausforderungen stellen.
Die Viertelfinal-Partie bleibt spannend – mit einem knappen 3:2-Vorsprung für die Bayern in der Gesamtwertung. Uniteds Auftrag ist klar: Nur ein Sieg in München sichert den Einzug ins Halbfinale. Entscheidend wird sein, wie beide Teams mit Müdigkeit und Verletzungen im alles entscheidenden Rückspiel umgehen.






