24 May 2026, 20:17

Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär unter Kubicki werden

Neuer FDP-Generalsekretär Martin Hagen: Der Mann neben Kubicki

Martin Hagen soll neuer FDP-Generalsekretär unter Kubicki werden

Martin Hagen soll neuer Generalsekretär der Freien Demokratischen Partei (FDP) werden. Die Ernennung folgt auf die voraussichtliche Wahl Wolfgang Kubickis zum Bundesvorsitzenden beim Parteitag am 30. und 31. Mai. In seiner neuen Rolle wird Hagen dafür verantwortlich sein, Kubickis politische Linie sowohl innerparteilich als auch nach außen zu vermitteln.

Hagen wurde 1981 in La Spezia, Italien, als Kind deutscher Eltern geboren und wuchs im oberbayerischen Landkreis Rosenheim auf. Nach einem Studium der Politikwissenschaft und Psychologie in München stieg er in die Politik ein. Sein Engagement begann bereits 1998 mit dem Eintritt in die Jungliberalen, deren Landesvorsitzender in Bayern er von 2004 bis 2006 war.

Mit nur 28 Jahren berief ihn Sabine Leutheusser-Schnarrenberger zum Geschäftsführer des FDP-Landesverbands Bayern. 2018 führte er die Partei zurück in den bayerischen Landtag und leitete fünf Jahre lang die FDP-Fraktion. Neben seiner politischen Laufbahn gründete er 2024 gemeinsam mit der ehemaligen Ministerin Kristina Schröder und dem Historiker Andreas Rödder das Thinktank Republik 21.

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Hagen setzt sich seit Langem für eine offene politische Debatte ein und betont, dass starke Demokratien „lebendigen Pluralismus und offenen Diskurs“ brauchen. Kubickis Entscheidung, ihn zum Generalsekretär zu ernennen, fällt in den Rahmen seines Führungsanspruchs – begünstigt durch den Rückzug Henning Hönes, der den Weg für Kubickis Wahl ebnete.

Da Kubickis Führung nun so gut wie sicher ist, wird Hagens Position als Generalsekretär voraussichtlich auf dem anstehenden Parteitag bestätigt. Seine Aufgabe wird es sein, die inhaltliche Ausrichtung und Strategie der FDP unter der neuen Führung zu prägen. Der Posten markiert einen weiteren Schritt in einer Karriere, die von Basisengagement über Fraktionsführung bis hin zu Thinktank-Arbeit reicht.

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