10 April 2026, 22:14

Messerattacke in Wiesbaden: Sohn bedroht Rettungskräfte nach Familienstreit

Polizeibeamte vor einer Menschenmenge bei einer Outdoor-Veranstaltung mit Fahrrädern und einer Bank im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund.

Messerattacke in Wiesbaden: Sohn bedroht Rettungskräfte nach Familienstreit

Familienstreit in Wiesbaden eskaliert: 31-Jähriger bedroht Rettungskräfte mit Messer

Am Freitagabend spitzte sich ein gewalttätiger Familienkonflikt in Wiesbaden zu, als ein 31-jähriger Mann Einsatzkräfte auf der Bleichstraße mit einem Messer bedrohte. Bei der Auseinandersetzung griff auch ein Passant ein, der sich mit Pfefferspray zur Wehr setzte.

Der Vorfall begann mit einem Streit zwischen einem 56-jährigen Vater und seinem 31-jährigen Sohn. Die Auseinandersetzung endete mit einer eingeschlagenen Schaufensterscheibe und einem Angriff auf einen unbeteiligten Passanten, der eingreifen wollte. Der Zeuge setzte sich mit Pfefferspray zur Verteidigung ein.

Als Rettungssanitäter eintrafen, um die Verletzten zu versorgen, zog der Sohn ein Feststechmesser und bedrohte das Einsatzteam. Die hinzugeeilten Polizisten überwältigten den Mann, entwaffneten ihn und konnten die Situation ohne weitere Verletzungen unter Kontrolle bringen. Sowohl Vater als auch Sohn wurden anschließend auf die Wache gebracht, wo die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme anordnete.

Der 31-Jährige wurde später in eine Justizvollzugsanstalt überstellt, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Die Behörden bitten Zeugen, sich für weitere Hinweise an die Kriminalpolizei Wiesbaden zu wenden.

Bei dem Vorfall wurde eine Ladenscheibe beschädigt, ein Passant in die Auseinandersetzung verwickelt. Die Polizei sicherte die Spuren und ermittelt weiter. Der Sohn bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen laufen.

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