Mittlerer Korridor debütiert auf der MSC 2026 als neue Schlüsselroute für Eurasien
Mittlerer Korridor debütiert auf der MSC 2026 als neue Schlüsselroute für Eurasien
Der Mittlere Korridor – eine zentrale Handelsroute zwischen Europa, der Kaspischen Region und Ostasien – feierte seinen offiziellen Auftritt auf der 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC 2026). Die am 15. Februar abgehaltene Veranstaltung versammelte globale Führungspersönlichkeiten, um über seine Rolle bei der Stärkung von Konnektivität, Sicherheit und nachhaltigem Handel in Eurasien zu diskutieren. Organisiert vom Caspian Policy Center und der kasachischen Plattform CFive, stand die Sitzung im Zeichen der wachsenden Bedeutung des Korridors für den internationalen Handel und die Resilienz globaler Lieferketten.
Die Auftaktveranstaltung mit dem Titel "Die goldene Mitte? Konnektivität, Sicherheit und der Mittlere Kaspische Korridor" war Teil der MSC 2026, zu der rund 70 Staats- und Regierungschefs, 65 Außenminister und 40 Verteidigungsminister zusammenkamen. Im Rahmen der Konferenz fanden über 500 bilaterale Gespräche statt, an denen politische Entscheidungsträger, Wirtschaftsvertreter und Experten aus Regierungsinstitutionen, Denkfabriken und der internationalen Wirtschaft teilnahmen.
Die Teilnehmer erörterten das Potenzial des Korridors als multilaterale Wirtschaftsplattform, die Handels-, Transit- und Investitionsbeziehungen zwischen Europa, Zentralasien und den ostasiatischen Märkten stärken soll. Helga Maria Schmid, ehemalige Generalsekretärin der OSZE, betonte seine zunehmend wichtige Rolle in der europäischen Sicherheitsagenda und bei der Diversifizierung der Handelswege. Assel Schanassowa, stellvertretende Leiterin der Präsidialverwaltung Kasachstans, hob die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Korridors und seine Attraktivität für Investoren hervor – und positionierte Kasachstan damit als strategische Brücke zwischen der Kaspischen Region und den europäischen Märkten.
Seit seiner offiziellen Vorstellung hat der Mittlere Korridor rasante Fortschritte gemacht. Infrastrukturprojekte wie die aserbaidschanische Eisenbahnstrecke Horadiz–Aghband (die bis Ende 2026 eine Kapazität von 15 Millionen Tonnen erreichen soll), der Ausbau des Abschnitts in Nachitschewan sowie die Modernisierung der Baku–Tiflis–Kars-Linie (mit einer geplanten Kapazität von 5 Millionen Tonnen) schreiten zügig voran. Auch die Weltbank unterstützt Eisenbahnprojekte in Kasachstan. Die Handelsvolumina sind deutlich gestiegen: von 1,5 bis 3 Millionen Tonnen im Jahr 2022 auf Prognosen, die bis 2030 eine Verdreifachung vorhersagen. Die Transitzeiten von China nach Aserbaidschan haben sich bereits Anfang 2026 auf 11 Tage verkürzt.
Die Präsentation des Mittleren Korridors auf der MSC 2026 markiert einen bedeutenden Schritt zur Stärkung der eurasischen Vernetzung. Mit laufenden Infrastrukturverbesserungen und steigenden Handelsströmen wird die Route eine zentrale Rolle in den globalen Lieferketten einnehmen. Ihre Entwicklung spiegelt die größeren Bestrebungen wider, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa, Zentralasien und Ostasien zu vertiefen.
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