20 February 2026, 17:04

Mordprozess nach tödlicher Attacke: 21-Jähriger soll Fremden in München erschlagen haben

Ein Mann im Anzug und Krawatte spricht in ein Mikrofon vor einem Publikum, mit Vorhängen und einer Wand im Hintergrund, wahrscheinlich auf die Nachricht seiner lebenslangen Haftstrafe reagierend.

Verdacht auf Mord nach Bar-Besuch - 21-Jähriger in Gewahrsam - Mordprozess nach tödlicher Attacke: 21-Jähriger soll Fremden in München erschlagen haben

Ein 21-jähriger Mann aus Aachen ist wegen Mordes angeklagt, nachdem er in München einen 45-jährigen Fremden angeblich so schwer zusammengeschlagen haben soll, dass dieser bewusstlos wurde. Das Opfer erlag fünf Tage nach dem Angriff im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft strebt im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe an.

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Der Vorfall ereignete sich, nachdem beide Männer den Abend in einer Kneipe in der Nähe des Sendlinger Tors verbracht hatten. Laut Polizei griff der Beschuldigte das Opfer an, nachdem dieser ihm auf dem Heimweg den Arm um die Schultern gelegt hatte. Zwischen den beiden gab es vor dem Angriff keinerlei Verbindung.

Der Angeklagte ist in der Fußball-Hooligan-Szene aktiv und hat ein bundesweites Stadionverbot. Zudem ist er im Kampfsport ausgebildet. Zwischen Februar 2024 und Februar 2026 registrierten die deutschen Behörden rund 1.200 hooliganbezogene Vorfälle, darunter 850 gewalttätige Auseinandersetzungen sowie 350 Fälle von Rassismus oder Verstößen im Zusammenhang mit Pyrotechnik.

Der Beschuldigte bleibt bis zum Prozess in Untersuchungshaft. Bei einer Verurteilung droht ihm nach deutschem Recht eine lebenslange Freiheitsstrafe. Die Ermittlungen laufen weiter, während die Behörden mögliche Verbindungen zu weiteren Hooligan-Aktivitäten prüfen.