28 April 2026, 00:20

Münchner Christkindlmarkt zum zweiten Mal wegen Corona abgesagt

Weihnachtsmarkt in Dresden, Deutschland mit Menschen, die spazieren gehen, einem geschmückten Bogen, Bäumen, Gebäuden und bewölktem Himmel.

Münchner Christkindlmarkt zum zweiten Mal wegen Corona abgesagt

Münchens berühmter Christkindlmarkt wurde zum zweiten Mal in Folge abgesagt. Die Entscheidung fällt zu einer Zeit, in der die COVID-19-Fälle in ganz Deutschland weiter ansteigen. Oberbürgermeister Dieter Reiter gab die Absage bekannt und beendete damit die Hoffnungen auf das geplante Ereignis vom 22. November 2021 bis zum 9. Januar 2022.

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Der Münchner Christkindlmarkt zählt zu den ältesten Deutschlands und blickt auf eine Tradition bis ins 14. Jahrhundert zurück. Bekannt für seine Holzbuden, handbemalte Kleinigkeiten und traditionelle Speisen, zieht er Besucher aus aller Welt an. Als "Zielmarkt" spielt er eine zentrale Rolle in der vorweihnachtlichen Atmosphäre der Stadt.

In Deutschland finden normalerweise jährlich über 2.000 Weihnachtsmärkte statt. Der Nürnberger Christkindlesmarkt, eine weitere große Attraktion, begrüßt jedes Jahr rund zwei Millionen Gäste. Diese Veranstaltungen sind zudem eine wichtige Einnahmequelle für lokale Händler und Unternehmen.

Trotz einer vollständigen Impfquote von über 67 Prozent zwingen steigende Infektionszahlen zu strengeren Maßnahmen. Das Land setzt mittlerweile auf das 2G-/3G-Zertifikatssystem – 2G für Geimpfte oder Genesene, 3G für Getestete. Angesichts weiter ansteigender Fallzahlen kamen die Behörden jedoch zu dem Schluss, dass das Risiko für Großveranstaltungen zu hoch sei.

Die Absage bedeutet einen weiteren Rückschlag für Münchens festliche Traditionen. Lokale Unternehmen müssen auf dringend benötigte saisonale Umsätze verzichten. Derzeit liegt der Fokus der Stadt darauf, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Quelle