15 February 2026, 20:33

Münchner Sicherheitskonferenz: Proteste, Prominenz und ein Großaufgebot der Polizei

Eine Gruppe von Polizisten in Uniform steht vor einer Menge von Menschen in schwarzen Uniformen und Masken, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund, während einer Demonstration in einer Stadt.

Münchner Sicherheitskonferenz: Proteste, Prominenz und ein Großaufgebot der Polizei

62. Münchner Sicherheitskonferenz: Weltweite Spitzenpolitiker und massive Proteste am Wochenende

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Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz zog am Wochenende globale Führungspersönlichkeiten und große Demonstrationen an. Mit Vertretern aus 120 Ländern zählte die Veranstaltung zu den größten Sicherheitsoperationen der letzten Jahre. Die Polizei wertete den Einsatz trotz einzelner Vorfälle im Nachhinein als Erfolg.

Zu den hochrangigen Teilnehmern gehörten US-Außenminister Marco Rubio, Bundeskanzler Friedrich Merz, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Chinas Außenminister Wang Yi. Auch die NATO, die EU und der britische Premierminister Keir Starmer entsandten wichtige Vertreter.

Rund 5.000 Beamte aus Deutschland und den Nachbarländern sicherten die Konferenz ab. Sie überwachten 17 Versammlungen im Zusammenhang mit dem Treffen und setzten eine temporäre Flugverbotszone durch. Trotz der Maßnahmen wurden etwa 20 Straftaten registriert, darunter Verstöße gegen die Luftraumregelungen.

Proteste prägten das Wochenende – die größte Kundgebung auf der Theresienwiese richtete sich gegen die politische Entwicklung im Iran und zog bis zu 250.000 Teilnehmer an. An anderer Stelle wurden zwei Polizisten bei einer Demonstration am Marienplatz angegriffen. Unabhängig davon verursachte ein Verkehrsunfall auf der A9 bei Allershausen Schäden an sechs Streifenwagen und führte zu leichten Verletzungen.

Bis zum Ende des Einsatzes hatten 23 Beamte leichte Verletzungen erlitten, 18 weitere waren erkrankt. Zudem ließ die Polizei 59 falsch geparkte Fahrzeuge in Sperrzonen abschleppen.

Die Konferenz endete ohne größere Störungen, auch wenn die Einsatzkräfte durch Zwischenfälle stark gefordert waren. Die Behörden bestätigten, dass der Sicherheitsplan wie geplant funktioniert habe. Die Veranstaltung unterstrich sowohl Münchens Rolle in der globalen Diplomatie als auch die Herausforderungen bei der Bewältigung großer öffentlicher Versammlungen.