20 February 2026, 06:32

Münchner Startup setzt KI-Roboter gegen Fachkräftemangel im Bau ein

Ein Roboter, wahrscheinlich ein Reinigungsgerät, steht auf dem Boden eines Gebäudes und ist von Wänden, Türen, Lampen und anderen Gegenständen umgeben.

Münchner Startup setzt KI-Roboter gegen Fachkräftemangel im Bau ein

Ein Münchner Startup bekämpft den Fachkräftemangel im Baugewerbe mit KI-gesteuerten Robotern

Sitegeist, 2025 gegründet, entwickelt autonome Systeme, um bröckelnde Betoninfrastrukturen zu reparieren. Die Technologie ermöglicht es einem einzigen Facharbeiter, mehrere Maschinen gleichzeitig zu überwachen – und reduziert so manuelle Tätigkeiten.

Hervorgegangen ist Sitegeist aus der Technischen Universität München (TUM) und basiert auf der Robotikforschung von Prof. Matthias Althoff. Zum Gründungsteam gehören Dr. Lena-Marie Pätzmann, die philosophisches Wissen mit KI-Expertise verbindet, sowie Julian Hoffmann (CTO), Nicola Kolb (COO) und Claus Carste (CPO).

Anders als Mitbewerber, die auf ferngesteuerte Systeme setzen, agieren die Roboter von Sitegeist eigenständig. Mit Sensoren und KI ausgestattet, analysieren sie ihre Umgebung in Echtzeit und passen Aufgaben ohne menschliches Zutun an. Das modulare Design sorgt für Flexibilität bei verschiedenen Reparaturarbeiten.

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Das Startup erhielt früh Anerkennung: Es gewann 2025 den "Goldenen Brezel"-Preis sowie den "Münchner Startup-Sonderpreis" auf der Bits & Pretzels-Konferenz. Mit neuen Investitionen will Sitegeist nun sein Münchner Team ausbauen und den Praxiseinsatz beschleunigen. Vergleichbare Unternehmen sind in Deutschland rar – die meisten Aktivitäten konzentrieren sich auf die nordischen Märkte.

Ziel der Technologie ist es, die Abhängigkeit von knappem Fachpersonal zu verringern, indem Betonsanierungen automatisiert werden. Als nächste Schritte stehen die Skalierung der Operations und der Nachweis der Systeme auf aktiven Baustellen an. Bei Erfolg könnten die Roboter die Wartung von Infrastruktur in der gesamten Branche revolutionieren.