31 March 2026, 20:15

Neuer Bericht zeigt: Mittelschicht in Deutschland bleibt trotz Steuerreformen stark belastet

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt: "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für Reiche und große Unternehmen noch mehr."

Neuer Bericht zeigt: Mittelschicht in Deutschland bleibt trotz Steuerreformen stark belastet

Ein neuer Bericht unterstreicht die finanzielle Belastung der mittlere Einkommensschichten in Deutschland – trotz jüngster Steuerreformen. Der 34-seitige "Bundeshaushaltsmonitor", veröffentlicht von einem führenden Thinktank, skizziert einen sechsteiligen Plan zur Kostensenkung und Stärkung des Wirtschaftswachstums.

Zu den Vorschlägen zählen Steuerentlastungen, Anpassungen der Schuldenregeln sowie staatliche Investitionen in zentrale Infrastrukturprojekte. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) blieb die Steuerlast für mittlere Einkommen in Deutschland stabil oder sank leicht. Maßnahmen wie das Kindergeld und der Grundfreibetrag für Geringverdiener entlasteten die Haushalte. Im Vergleich stiegen in Ländern wie Frankreich und Italien die Kosten durch höhere Sozialabgaben, während Schweden seine Belastung senkte und Spanien sie erhöhte.

Das Kernstück des Berichts, scherzhaft "Stoltenberg light" genannt, schlägt vor, den steuerfreien Grundfreibetrag anzuheben und die Steuersätze zu glätten, um die sogenannte "Mittelschichts-Beule" abzumildern. Bei Umsetzung könnte dies mittelfristig Entlastungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bringen und gleichzeitig Beschäftigung sowie privaten Konsum fördern.

Ein weiterer zentraler Vorschlag sieht vor, dass der Bund Anteile an Netzbetreibern übernimmt. Durch eine Ausweitung staatlicher Beteiligung könnten laut Studie die Netzentgelte sinken – mit Einsparungen von bis zu 1,6 Milliarden Euro. Die Autoren fordern zudem Reformen der strengen Schuldenbremse, um Kredite für produktive Investitionen wie Infrastruktur zu ermöglichen.

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Der Bericht warnt vor kurzfristiger Sparpolitik oder einer Erhöhung der Verbrauchsteuern. Stattdessen plädiert er dafür, geförderte Beschäftigungsprogramme abzubauen, um Mittel für breitere Konjunkturimpulse freizusetzen. Ziel der vorgeschlagenen Reformen ist es, die Kosten für mittlere Einkommen zu senken und das langfristige Wachstum anzukurbeln. Sollten die Änderungen umgesetzt werden, könnten sie die Steuerpolitik, staatliche Investitionen und Schuldenregeln neu prägen. Der Plan des Thinktanks steht nun zur politischen Debatte und möglichen Umsetzung an.

Quelle