Neues nachhaltiges Laborgebäude an der Hochschule Landshut entsteht pünktlich und im Budget
Johanna PetersNeues nachhaltiges Laborgebäude an der Hochschule Landshut entsteht pünktlich und im Budget
An der Hochschule Landshut entsteht ein neues Laborgebäude – der Bau verläuft planmäßig und bleibt im vorgesehenen Budgetrahmen. Das vom Freistaat Bayern finanzierte Projekt bietet künftig moderne Räumlichkeiten für rund 120 Studierende in sechs Laboren.
Die mit fünf Millionen Euro veranschlagte Baumaßnahme ist Teil der Hightech Agenda Plus Bayerns und soll bis November 2023 fertiggestellt werden. Das etwa 560 Quadratmeter große Gebäude ist so konzipiert, dass spätere Erweiterungen möglich sind: Die Statik und technische Infrastruktur sind bereits entsprechend vorbereitet.
Holz spielt bei der Konstruktion eine zentrale Rolle – es kommt an Wänden, Decken und in der hinterlüfteten Fassade zum Einsatz. Der nachwachsende Rohstoff verbessert die CO₂-Bilanz des Gebäudes deutlich. Lediglich das Treppenhaus und der Erschließungskern werden in massivem Beton ausgeführt, um Brandschutz- und Stabilitätsanforderungen zu erfüllen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Energieeffizienz: Das Gebäude übertrifft die gesetzlichen Vorgaben. Das Dach wird extensiv begrünt, während die Mensa der Hochschule weiterhin an das bestehende Fernwärmenetz angeschlossen bleibt. Zudem ist der Neubau in ein übergeordnetes Konzept eingebunden, das den Campus langfristig mit Photovoltaikanlagen versorgen soll.
Nach der Fertigstellung bietet das Laborgebäude den Studierenden eine nachhaltige und modern ausgestattete Lernumgebung. Die Kombination aus nachwachsenden Rohstoffen, Energieeffizienz und zukunftssicherer Flexibilität entspricht den langfristigen Zielen der Hochschule. Die Übergabe ist bis Ende 2023 geplant.






