29 March 2026, 00:16

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Kultur und Dialog

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand, umgeben von einem Lorbeerkranz, fetter weißer Schrift 'Internationaler Tag' auf einem hellblauen Hintergrund mit weißem Rand.

Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Kultur und Dialog

Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor

Vom 16. bis 29. März finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Das zweiwöchige Programm bietet Diskussionen, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen, die Solidarität fördern und Diskriminierung entgegenwirken sollen. Die Organisator:innen haben ein abwechslungsreiches Angebot aus Bildungs- und Kulturveranstaltungen zusammengestellt, das für alle offen ist.

Den Auftakt bildet am Montag, 16. März, ein Aktionstag auf dem Luisenplatz zwischen 11 und 14 Uhr. Damit startet offiziell die Veranstaltung, die in Neuwied seit mindestens 2017 jährlich stattfindet.

Bereits vor dem Beginn der Aktionswochen findet am Samstag, 14. März, in den Räumen von EIRENE (Engerser Straße 81) ein Erste-Hilfe-Kurs unter dem Motto "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" statt. Die Teilnehmer:innen lernen grundlegende lebensrettende Maßnahmen.

Am Mittwoch, 18. März, lädt der albanisch-islamische Kulturverein Bashkimi e.V. (Sohler Weg 57) zu einem gemeinsamen Iftar ein – eine Gelegenheit für Menschen unterschiedlicher Herkunft, sich während des Ramadan auszutauschen.

Am Samstag, 21. März, beginnt um 11 Uhr eine Mahnwache am Engel der Kulturen. Die Teilnehmenden gedenken dabei derjenigen, die in Iran für Freiheit, Demokratie und politische Rechte kämpfen.

Am selben Abend zeigt das Jugendzentrum Big House um 19 Uhr den Film "Das deutsche Volk". Zwei Tage später, am Montag, 23. März, trifft sich die Internationale Frauengruppe von 10:30 bis 12 Uhr im Neuwieder Mehrgenerationenhaus.

Am Mittwoch, 25. März, wird um 20 Uhr im Minski in der Schauburg der Dokumentarfilm "Kein Land für niemanden – Festung Europa" gezeigt. Der Film setzt sich mit den Migrationspolitiken Europas und ihren menschlichen Folgen auseinander.

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Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet am Samstag, 28. März, um 11 Uhr "Keine einzelne Geschichte" – organisiert vom Team "Starke Nachbarn" und dem Stadtjugendrat. Die Veranstaltung fördert den Dialog über Vielfalt und persönliche Erzählungen.

Das diesjährige Programm thematisiert anhaltende Probleme von Rassismus und Ausgrenzung in der Gesellschaft. Aktuelle Vorfälle zeigen, wie stark Geflüchtete, Migrant:innen und als "fremd" wahrgenommene Menschen weiterhin entmenschlicht werden. Die Neuwieder Veranstaltungen wollen Verständnis wecken und gemeinsames Handeln gegen Diskriminierung stärken.

Quelle