Niederbayern wird 2025 zur sichersten Region Bayerns mit sinkender Kriminalität
Emil KrügerNiederbayern wird 2025 zur sichersten Region Bayerns mit sinkender Kriminalität
Kriminalitätsrate in Niederbayern sinkt 2025 – Region ist Bayerns sicherste
Die Kriminalitätszahlen in Niederbayern gingen 2025 zurück und machten die Region damit zur sichersten Bayerns. Die Gesamtzahl der Straftaten reduzierte sich auf 39.731 Delikte, was einer Fallzahl von 3.155 pro 100.000 Einwohner entspricht – der niedrigste Wert im gesamten Freistaat. Besonders deutliche Rückgänge verzeichneten die Landkreise Landshut und Kelheim.
Im Landkreis Landshut sank die Zahl der registrierten Straftaten um 3 Prozent auf 3.813 Fälle (2024: 3.931). Noch stärker war der Rückgang in der Stadt Landshut selbst: Hier gingen die Fallzahlen um fast 9 Prozent zurück – von 4.685 auf 4.285 Delikte. Damit liegt die Kriminalitätsrate der Stadt nun bei 5.963 Straftaten pro 100.000 Einwohner. Allerdings verschlechterte sich die Aufklärungsquote auf 66,1 Prozent und fiel damit unter die Werte der Vorjahre.
Im benachbarten Landkreis Kelheim verringerte sich die Zahl der Straftaten um knapp 4 Prozent auf 3.203 Fälle (2024: 3.327). Zwar wurden für die übrigen Landkreise Niederbayerns keine detaillierten Zahlen veröffentlicht, doch der allgemeine Trend deutet auf eine verbesserte Sicherheitssituation hin. Die regionale Aufklärungsquote bleibt mit über 71 Prozent auf hohem Niveau.
Der scheidende Oberbürgermeister Alexander Putz lobte die Arbeit der Polizei und betonte, die lokale Sicherheit sei "noch nie so gut gewesen". Gleichzeitig warnte er vor der Zunahme verbaler und körperlicher Angriffe auf Beamte in den letzten Jahren. Eine vollständige Auswertung der Landshuter Kriminalstatistik findet sich im Sicherheitsbericht 2025.
Die Zahlen für 2025 bestätigen Niederbayern als eine der sichersten Regionen Bayerns. Mit sinkenden Fallzahlen und hohen Aufklärungsquoten führen die Behörden die positiven Entwicklungen auf die enge Zusammenarbeit der Polizeibehörden zurück. Gleichzeitig zeigen die Daten aber auch anhaltende Herausforderungen auf – etwa den Rückgang der Aufklärungsquote in Landshut und die steigende Aggression gegenüber Einsatzkräften.






