Nina Ortlieb kämpft sich nach Verletzungspause zurück auf die Piste
Philipp LangeNina Ortlieb kämpft sich nach Verletzungspause zurück auf die Piste
Nina Ortlieb kehrt nur acht Monate nach ihrer letzten Verletzung mit Entschlossenheit ins Skitraining zurück
Die 29-jährige Abfahrtspezialistin, die bei der WM 2023 Silber gewann, hat jahrelange Rückschläge erlebt – doch ihr nächstes großes Ziel bleibt fest im Blick: die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina.
Ortliebs Karriere war von unerbittlichen körperlichen Herausforderungen geprägt. Noch vor ihren jüngsten Brüchen hatte sie bereits zwei Kreuzbandrisse erlitten, dazu Knochenbrüche an Schulter, Rippen, Becken, Arm, Hand und Nase. Allein in den vergangenen 13 Monaten erlitt sie zweimal einen Bruch des rechten Wadenbeins, zuletzt im Januar 2023 bei einem Abfahrtsrennen in Garmisch-Partenkirchen.
Diesmal verlief ihre Genesung schneller als erwartet. Nach monatelanger Rehabilitation steht sie wieder frei auf den Skiern und zeigt sich dankbar für jede Kurve im Schnee. Als Tochter des Olympiasiegers Patrick Ortlieb hat sie in ihrer Laufbahn etwa 25 Operationen durchstanden – und gibt dennoch nicht auf.
Trotz der langen Verletzungsliste hat Ortliebs Durchhaltevermögen sie an der Weltspitze gehalten. Ihre Silbermedaille im Abfahrtsrennen der WM 2023 bewies, dass sie weiterhin auf höchstem Niveau mithalten kann. Nun, mit dem Blick auf 2026, trainiert sie mit neuer Entschlossenheit.
Ihr Comeback unterstreicht ihre Fähigkeit, sich immer wieder von Verletzungen und Operationen zu erholen. Mit der Vorbereitung auf die Spiele in Mailand-Cortina will sie ein weiteres Kapitel in ihrer bereits außergewöhnlichen Karriere schreiben. Die Rückkehr zum vollen Training ist ein wichtiger Schritt in Richtung dieses Ziels.






