19 February 2026, 01:08

Nui Care revolutioniert Pflege-Alltag mit zwei neuen App-Funktionen für Angehörige

Eine Schwarz-Weiß-Gravur einer Familie, die auf den Stufen eines Hauses sitzt, mit einem Mann, der ein Baby in der Mitte hält, zwei Frauen und einem Kind auf beiden Seiten, einer Treppe, die zum Haus führt, Bäumen und einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Nui Care revolutioniert Pflege-Alltag mit zwei neuen App-Funktionen für Angehörige

Münchner HealthTech-Unternehmen Nui Care erweitert App für pflegende Angehörige mit zwei neuen Funktionen

Das in München ansässige HealthTech-Unternehmen Nui Care hat seine App für pflegende Angehörige um zwei neue Features erweitert. Die Updates sollen den Alltag erleichtern und den Zugang zu finanzieller Unterstützung transparenter gestalten. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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Das erste neue Tool, der "Pflege-Kompass", entschlüsselt komplexe Ergebnisse aus Pflegegutachten. Es übersetzt formale Berichte in verständliche Handlungsanweisungen zu verfügbaren Leistungen. Viele Angehörige scheitern an der Interpretation dieser Dokumente – jedes Jahr bleiben so Milliarden an ungenutzten Unterstützungsleistungen liegen.

Die zweite Funktion, eine Vermittlungsplattform mit dem Spitznamen "Pflege-Tinder", hilft Nutzern, lokale Hilfsangebote zu finden oder sich mit anderen Pflegekräften zu vernetzen. Beide Neuerungen zielen auf die Herausforderungen ab, vor denen die 5,7 Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland stehen – die meisten von ihnen sind auf die Unterstützung ihrer Familien angewiesen.

Die Nui-Care-App ist für Versicherte der Allianz Private Krankenversicherung, der AOK Bayern oder der DAK-Gesundheit kostenlos nutzbar. Eine Selbstzahler-Version kostet 9,99 Euro im Monat, inklusive einer zweiwöchigen kostenlosen Testphase. Die App steht im Apple App Store und bei Google Play zum Download bereit.

Die neuen Funktionen konzentrieren sich darauf, die Belastung für überforderte Pflegekräfte zu verringern. Durch mehr Transparenz und die Förderung lokaler Netzwerke soll die App nicht nur ungenutzte Leistungen erschließen, sondern auch praktische Entlastung bieten. Die Unterstützung durch das Ministerium unterstreicht den wachsenden Bedarf an digitalen Lösungen in der Langzeitpflege.