Nürnberg diskutiert moderne Kriminalitätsbekämpfung mit Fokus auf Drohnen und Schmuggel
Philipp LangeNürnberg diskutiert moderne Kriminalitätsbekämpfung mit Fokus auf Drohnen und Schmuggel
Große Konferenz zur Bekämpfung moderner Kriminalität in Nürnberg
Diese Woche fand in Nürnberg eine bedeutende Konferenz zur Bekämpfung moderner Kriminalität statt. Die unter dem Titel „Moderne Kriminalitätsbekämpfung“ abgehaltende Veranstaltung wurde vom Zollkriminalamt (ZKA) im Rahmen der Fachmesse Enforce Tac 2025 organisiert. Sicherheitsexperten kamen zusammen, um über die wachsenden Bedrohungen durch organisierte Kriminalität und neue Schmuggelmethoden zu diskutieren.
Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamts, eröffnete die Konferenz mit einem Appell für eine engere Zusammenarbeit. Er betonte die Notwendigkeit eines behördenübergreifenden Austauschs, operativer Einsatzbereitschaft und innovativer Ansätze unter nationalen und internationalen Sicherheitspartnern.
Im Mittelpunkt der Gespräche standen zwei drängende Themen: der kriminelle Einsatz von Drohnen sowie der Kampf gegen Drogen- und Zigarettenschmuggel. Beamte wiesen darauf hin, dass Schmuggler zunehmend unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) für Aufklärungszwecke, Schmuggelaktivitäten und andere illegale Handlungen nutzen. Gleichzeitig wurde erörtert, wie Drohnen auch zur effektiveren Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität eingesetzt werden könnten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der illegalen Herstellung und dem Schmuggel von Zigaretten, einem wachsenden Bereich der organisierten Kriminalität. Experten hoben hervor, dass Fahrzeuge oft mit versteckten Hohlräumen umgebaut werden, um Betäubungsmittel, Schmuggelware oder Bargeld zu transportieren. Die Raffinesse dieser Methoden stellt die Behörden vor erhebliche Herausforderungen, wenn es darum geht, kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und illegale Vermögenswerte zu beschlagnahmen.
Die Konferenz unterstrich die sich weiterentwickelnden Taktiken der organisierten Kriminalität und den Bedarf an anpassungsfähigen Strategien der Strafverfolgungsbehörden.
Für weitere Informationen steht die Deutsche Zollverwaltung über Albert Wagner unter der Telefonnummer 49 228 303-11808 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.






