10 April 2026, 16:15

Paris Jackson verklagt Testamentsvollstrecker ihres Vaters vor Film-Premiere

Plakat mit der Aufschrift "Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson" mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Paris Jackson verklagt Testamentsvollstrecker ihres Vaters vor Film-Premiere

Rechtsstreit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern ihres verstorbenen Vaters eskaliert

Nur einen Monat vor der Veröffentlichung von Michael, einem Biopic über die Pop-Legende, ist ein juristischer Konflikt zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses ihres verstorbenen Vaters Michael Jackson entbrannt. Der Film, der das Erbe des Sängers wiederherstellen und seine Familie finanziell absichern soll, steht nun vor neuer Kritik: Seine Tochter fordert mehr Transparenz über die Finanzen des Nachlasses.

Der Streit eskaliert, während sich der Nachlass seit 17 Jahren in der Nachlassabwicklung befindet – ohne dass Jacksons drei Kinder, Prince, Paris und Bigi, Klarheit über ihr Erbe erhalten hätten.

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Unter der Regie von Antoine Fuqua und produziert von Graham King spielt Jaafar Jackson in Michael die Hauptrolle als "King of Pop", während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern verkörpern. Miles Teller ist als John Branca zu sehen, Jacksons ehemaliger Unterhaltungsanwalt und heutiger Testamentsvollstrecker – gemeinsam mit John McClain. Die Produktion des Films verzögerte sich, nachdem eine Handlung um einen Ankläger aus rechtlichen Gründen gestrichen werden musste, was das Budget erhöhte und den Veröffentlichungstermin verschob.

Paris Jackson hatte das Projekt bereits zuvor auf ihren Instagram-Stories als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich" kritisiert. Nun hat sie ihre Vorbehalte in einen offiziellen Rechtsstreit überführt: Gemeinsam mit ihren Geschwistern verlangt sie von Branca und McClain eine zeitnahe und detaillierte Abrechnung. Ein Richter hat inzwischen einen Zeitplan für die Vorlage der Ausgaben zur Prüfung angeordnet.

Die Anwälte des Nachlasses werfen Paris vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "posiere bei Anhörungen" nur für Aufmerksamkeit. Sie bestreitet hingegen deren Behauptung, bereits 65 Millionen Dollar aus dem Nachlass erhalten zu haben. Der seit Jacksons Tod 2009 andauernde Abwicklungsprozess lässt seine Kinder weiterhin im Unklaren über die Verwaltung ihres Erbes.

Eigentlich sollte Michael Jacksons Karriere feiern und seiner Familie finanzielle Sicherheit bieten. Doch stattdessen wird die Veröffentlichung des Films nun von den rechtlichen Spannungen zwischen seiner Tochter und den Testamentsvollstreckern überschattet. Da das Gericht strengere Finanzberichte angeordnet hat, wird dieser Fall entscheiden, wie viel Kontrolle Jacksons Kinder über das Erbe ihres Vaters haben – und wann sie davon profitieren werden.

Quelle