07 June 2026, 00:14

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht mehr

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt Fälschungen nicht mehr

Deepfake-Videos von Piers Morgan sind mittlerweile so täuschend echt, dass selbst seine eigene Mutter die Fälschungen nicht erkannte. Der Moderator warnt nun vor der Verbreitung von KI-generierten Clips, die seine Stimme und sein Aussehen auf sozialen Medien imitieren. Gleichzeitig hat seine Kritik an der Haltung der SXSW London zur Meinungsfreiheit eine neue Debatte ausgelöst.

Aufmerksam wurde Morgan auf das Problem, als seine Mutter ein Deepfake-Video nicht als Fälschung identifizieren konnte. Die Clips, die angeblich aus seiner Sendung Uncensored stammen, verbreiten sich rasant im Netz. Auch die Sängerin Katherine Jenkins gab zu, kurzzeitig auf KI-erzeugte Aufnahmen des Moderators hereingefallen zu sein. Mittlerweile zweifelt sie an der Vertrauenswürdigkeit von Inhalten auf Plattformen wie TikTok.

Morgan selbst äußerte sich besorgt über die Gefahren solcher Fälschungen, zeigt sich aber überzeugt, dass seine echten Argumente überzeugender sind als jede KI-Version. Doch seine Sorgen gehen darüber hinaus: Erst kürzlich kritisierte er die SXSW London dafür, den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht verteidigt zu haben, nachdem die britische Regierung ihm die Einreise verweigerte. Uygur und sein Neffe Hasan Piker wurde die Einreise mit der Begründung verweigert, ihr Aufenthalt sei „nicht im öffentlichen Interesse“.

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Die SXSW London betonte daraufhin erneut ihr Bekenntnis zur Meinungsfreiheit – einschließlich Kritik an der Veranstaltung selbst. Die Organisatoren erklärten, ihre Aufgabe sei es, vielfältige Stimmen zusammenzubringen. In dieser Woche treten über 800 Redner, Künstler und Filmvorführungen auf.

Die Verbreitung von KI-generierten Clips macht Persönlichkeiten wie Morgan und Jenkins misstrauisch gegenüber Online-Inhalten. Gleichzeitig halten die Debatten über Meinungsfreiheit und Einreiseverbote auf der SXSW London an. Die Haltung der Veranstaltung gegenüber umstrittenen Stimmen bleibt umstritten, während die Diskussionen über Deepfakes und Zensur an Fahrt aufnehmen.

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