Piet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Zornedings Bürgermeister
Lotta SchultePiet Mayr bleibt mit nur 86 Stimmen Vorsprung Zornedings Bürgermeister
Piet Mayr hat sich in einer knappen Stichwahl zum vierten Mal als Bürgermeister von Zorneding durchgesetzt. Der 69-jährige CSU-Kandidat besiegte seinen unabhängigen Herausforderer Falk Skeide mit nur 86 Stimmen Vorsprung. Das Ergebnis stand am 8. März 2026 fest, nachdem eine spannungsgeladene Auszählung vor allem von den Briefwahlstimmen abhing.
In dem Rennen trat Mayr, der seit 2008 amtierende Bürgermeister, gegen den 50-jährigen Skeide an, der als Unabhängiger von SPD, Grünen und der Freien Wählergemeinschaft (FWG) unterstützt wurde. Skeide hatte darauf verzichtet, auf einer Parteiliste für den Stadtrat zu kandidieren, und setzte stattdessen auf breite Unterstützung. Während der Auszählung gab Mayr zu, nervös gewesen zu sein – er hatte sich sogar auf eine mögliche Niederlage vorbereitet.
Den Ausschlag gab schließlich ein einziger Wahlbezirk: Ein Briefwahlbezirk, in dem Mayr mit über 100 Stimmen in Führung ging. Dieser Vorsprung sicherte ihm 50,9 Prozent der Gesamtstimmen, während Skeide auf 1.984 Stimmen kam. Nach der Bekanntgabe des Ergebnisses äußerte Skeide zwar Enttäuschung, gratulierte Mayr aber zu einem fairen Wahlkampf.
Mit seinem Sieg verlängert Mayr seine Amtszeit, die mit seinem ersten Stichwahlsieg vor fast zwei Jahrzehnten begann. Seine aktuelle Amtszeit läuft nun bis zur nächsten Wahlperiode. Die Stichwahl brachte Mayr mit einer knappen Mehrheit den Bürgermeisterposten – seine vierte Amtszeit beginnt sofort. Skeide hat bisher keine Pläne für künftige politische Kandidaturen bekannt gegeben. Das enge Ergebnis spiegelt eine gespaltene Wählerschaft in Zorneding wider.






