Pole Dance als Sport: Wie Tatiana Ostrovska in Koblenz Klischees bricht
Philipp LangePole Dance als Sport: Wie Tatiana Ostrovska in Koblenz Klischees bricht
Tatiana Ostrovska leitet seit 2024 das Polefamily-Studio in Koblenz. Ihr Ziel ist es, die athletische Seite des Pole Dance zu zeigen – eine Disziplin, die oft missverstanden wird. Mit einer Mischung aus Humor und ernsthaftem sportlichem Engagement geht sie das Thema an.
In der Ukraine gilt Pole Dance längst als anspruchsvolle Sportart. Ostrovska, ausgebildete Physiotherapeutin, betrieb einst eine große Pole-Schule in Odessa. Der Krieg in der Ukraine ab Februar 2022 zwang sie jedoch zur Flucht nach Deutschland, wo sie ihre Arbeit fortsetzte.
Mit Humor begegnet sie den Klischees, die mit den Wurzeln des Pole Dance im Striptease verbunden sind. In ihrem Koblenzer Studio trainiert sie ein breites Publikum – von Fünfjährigen über Jugendliche und Erwachsene bis hin zu Männern. Geplant ist zudem ein eigener Bereich für Luftakrobatik.
Neben dem regulären Training veranstaltet das Studio besondere Events wie Junggesellinnenabschiede. Doch Ostrovskas Fokus bleibt: zu beweisen, dass Pole Dance eine Sportart ist, die Kraft, Können und Disziplin erfordert.
Ihr Umzug nach Deutschland markierte einen Neuanfang für ihre Karriere. Ihr Studio ist nun eine Plattform, um das Image des Pole Dance in Koblenz neu zu definieren. Die wachsende Anerkennung der Sportart spiegelt ihren Wandel wider – von Unterhaltung zu athletischer Leistung.






