21 March 2026, 10:14

Polizeigroßeinsatz in Lauf: Mann flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Hochzeit

Gelber Hubschrauber auf einem Flughafenvorfeld mit umliegenden Bäumen und wolkenlosem Himmel, wahrscheinlich ein Luftrettungshubschrauber in Deutschland.

Polizeigroßeinsatz in Lauf: Mann flieht mit Kleinkind nach gescheiterter Hochzeit

Großangelegte Polizeiaktion in Lauf an der Pegnitz nach Flucht mit Kleinkind

In Lauf an der Pegnitz kam es zu einem großangelegten Polizeieinsatz, nachdem ein 23-jähriger Mann mit einem Kleinkind aus dem Standesamt geflohen war. Der Vorfall begann während eines gescheiterten Hochzeitsversuchs und führte zu einer sofortigen Suchaktion mit Streifenwagen und einem Hubschrauber. Die Behörden bestätigten später, dass das Kind unverletzt aufgefunden wurde.

Der Mann war im Standesamt erschienen, um seine 19-jährige Verlobte zu heiraten, die von ihrem kleinen Kind begleitet wurde. Die Trauung wurde jedoch von den Beamten gestoppt, da die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Als türkischer Staatsbürger benötigte er für die geplante Hochzeit im März 2026 ein legalisiertes Ehefähigkeitszeugnis der türkischen Behörden – entweder mit Apostille oder konsularisch beglaubigt.

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Als das Standesamtspersonal erkannte, dass die Trauung nicht stattfinden konnte, alarmierte es die Polizei. Der Mann verließ daraufhin das Gebäude mit dem Kleinkind, woraufhin sofort eine Fahndung eingeleitet wurde. Die Beamten setzten mehrere Streifenwagen sowie einen Hubschrauber der bayerischen Bereitschaftspolizei ein, um die beiden ausfindig zu machen.

Das Kind wurde bald darauf unverletzt bei einem Angehörigen gefunden. Der Mann blieb jedoch bis zum jüngsten Stand flüchtig. Die Kriminalpolizei in Schwabach hat inzwischen die Ermittlungen übernommen, um die genauen Umstände zu klären. Die Behörden betonten, dass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestand.

Die Suche endete, nachdem das Kleinkind sicher bei einem Familienmitglied aufgefunden worden war. Die Polizei bestätigte, dass es keine Verletzungen oder anhaltende Gefahren für die Bevölkerung gab. Die Ermittlungen zu den Handlungen und dem Verbleib des Mannes werden von den Schwabacher Kriminalbeamten fortgeführt.

Quelle