25 March 2026, 10:12

Portus Data Centers baut Rechenzentrum in Kirchheim mit 5,5 Megawatt Ökostrom aus

Lange Reihe von Servern in einem Rechenzentrum mit elektronischen Geräten in den Racks und Anzeigelampen oben.

Portus Data Centers baut Rechenzentrum in Kirchheim mit 5,5 Megawatt Ökostrom aus

Portus Data Centers baut Rechenzentrum in Kirchheim bei München aus – 5,5 Megawatt zusätzliche IT-Leistung

Der Betreiber Portus Data Centers erweitert seinen Standort in Kirchheim bei München um weitere 5,5 Megawatt IT-Kapazität. Durch den Ausbau steigt die Gesamtleistung der Anlage auf 7 Megawatt, womit sie zu den leistungsstärksten Rechenzentren der Region zählt. Wie das Unternehmen bestätigte, wird die Erweiterung vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben.

Der Standort Kirchheim wird nach strengen Energieeffizienzstandards arbeiten und die Vorgaben des deutschen Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) erfüllen. Der Power Usage Effectiveness-(PUE)-Wert soll auf 1,2 oder darunter sinken – unterstützt durch moderne Kühltechnologien. Damit gehört das Rechenzentrum zu den energieeffizientesten im Raum München.

Die neuen Kapazitäten sollen Anfang 2027 in Betrieb gehen. Marco Kain, Geschäftsführer von Portus Data Centers München, betonte die Bedeutung des Projekts für die Stärkung der digitalen Infrastruktur für lokale und internationale Unternehmen. Falk Weinreich, seit Kurzem CEO der Unternehmensgruppe, bezeichnete den Ausbau in Kirchheim als "wichtigen Schritt" innerhalb der Buy-and-Build-Wachstumsstrategie des Unternehmens.

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Über München hinaus plant Portus Data Centers bis 2028 den Ausbau von vier weiteren Standorten in Deutschland und angrenzenden Märkten. Zu den Zielregionen zählen laut der im März 2025 vorgestellten Strategie die Niederlande, Österreich und die Schweiz.

Der Ausbau in Kirchheim wird die digitalen Kapazitäten der Region stärken – bei gleichzeitiger Einhaltung hoher Nachhaltigkeitsstandards. Mit erneuerbaren Energien und Spitzentechnologie in puncto Effizienz soll der Standort Maßstäbe für zukünftige Rechenzentrumsprojekte setzen. Weitere Expansionen in Europa werden bis Ende des Jahrzehnts erwartet.

Quelle