07 June 2026, 06:13

Proxima Fusion sammelt 7 Millionen für revolutionären Stellarator der nächsten Generation

7 Millionen Euro für Proxima Fusion

Proxima Fusion sammelt 7 Millionen für revolutionären Stellarator der nächsten Generation

Proxima Fusion, ein Start-up des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP), hat in einer Pre-Seed-Finanzierungsrunde 7 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen will einen Stellarator der nächsten Generation für die saubere Energieerzeugung entwickeln. Die Gründer waren zuvor an führenden Institutionen wie dem MIT, Google-X und dem Max-Planck-IPP selbst tätig.

Die Investitionsrunde wurde von Plural und UVC Partners angeführt, mit zusätzlicher Unterstützung durch den High-Tech Gründerfonds und die Wilbe Group. Die Mittel sollen die Forschung an Proxima Fusions Stellarator-Design beschleunigen – einer Bauform von Fusionsreaktoren, die für ihre Stabilität und Effizienz bekannt ist.

Stellaratoren hatten lange mit Herausforderungen zu kämpfen, darunter schlechter Plasmaeinschluss und hohe Energieverluste. Doch jüngste Fortschritte haben viele dieser Probleme überwunden: Die Plasmasstabilität wurde verbessert, und es wurden Rekordwerte bei der stationären Leistung erreicht. Im Gegensatz zu Tokamaks bieten Stellaratoren eine bessere Wärmekontrolle und einen effizienteren Dauerbetrieb.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Proxima Fusion plant, in den kommenden Jahren einen Hochleistungs-Stellarator zu entwickeln. Das langfristige Ziel des Unternehmens ist der Bau des ersten auf Stellarator-Technologie basierenden Fusionskraftwerks in den 2030er-Jahren.

Die 7-Millionen-Investition wird die Arbeit von Proxima Fusion an der Fusionsenergie vorantreiben. Mit verbesserter Stellarator-Technologie strebt das Start-up eine zuverlässige und skalierbare Lösung für die Energieerzeugung der Zukunft an. Das Projekt markiert einen weiteren Schritt hin zur praktischen Nutzung von Fusionsenergie innerhalb des nächsten Jahrzehnts.

Quelle