Raindorf und Kagenhof feiern 125 Jahre Feuerwehr-Tradition mit großer Gala
Philipp LangeRaindorf und Kagenhof feiern 125 Jahre Feuerwehr-Tradition mit großer Gala
Raindorf und Kagenhof feiern historischen Meilenstein
Am Samstagabend begingen Raindorf und Kagenhof ein bedeutendes Jubiläum: Die Freiwilligen Feuerwehren der beiden Orte blicken auf 125 Jahre Einsatz für die Gemeinschaft zurück – gefeiert mit einer festlichen Gala. Aktive und ehemalige Mitglieder sowie lokale Ehren Gäste kamen zusammen, um eine lange Tradition des Schutzes und der Hilfsbereitschaft zu würdigen.
Die Wehren wurden am 24. März 1901 von 24 Männern gegründet, die damals den Brandschutz für ihr Dorf organisierten. Mehr als ein Jahrhundert später lebt ihr Erbe weiter und prägt bis heute die Sicherheitsstrukturen vor Ort.
Der Abend begann mit einer Gedenkfeier am Kriegsdenkmal, bei der drei Salutschüsse zu Ehren der gefallenen Kameraden abgefeuert wurden. Anschließend eröffneten die Vorsitzende Maria Waber und ihr Stellvertreter Daniel Haffner die Jubiläumsveranstaltung mit einem Rückblick auf die bewegte Geschichte der Wehren.
Zu den Gästen zählten Landrat Bernd Obst sowie Gaby Schmidt, die Bayerische Staatsministerin für Ehrenamt. Beide würdigten in ihren Ansprachen das jahrzehntelange Engagement der Feuerwehrleute. Als Zeichen der Wertschätzung erhielten die Redner jeweils eine individuell gefertigte Uhr aus massivem Schiefer.
Ein Höhepunkt des Abends war die Enthüllung eines neuen Gruppenfotos, das alle aktuellen aktiven und passiven Mitglieder zeigt. Das Bild wird künftig im Feuerwehrhaus hängt. Zudem erhielten die Wehren paradefertige Schärpen für ihre Standarten sowie ein Bierfass für künftige Feiern.
Den Abschluss der Gala bildete ein üppiges Buffet. Bereits zuvor war Markus Stade, der von 2006 bis 2024 als Vorsitzender fungierte, für seine langjährigen Verdienste zum Ehrenvorstandsmitglied und Ehrenmitglied ernannt worden.
Die Jubiläumsfeier stand ganz im Zeichen von 125 Jahren Einsatzbereitschaft – und blickte zugleich in die Zukunft. Mit dem neuen Gruppenfoto und den symbolträchtigen Geschenken unterstreichen die Wehren ihren Stolz auf die gemeinsame Geschichte. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr: Die Verbindung zwischen den Feuerwehrleuten und ihrer Gemeinde ist ungebrochen.






