Rasender Motorradfahrer entkommt Polizei auf der B42 bei Bonn
Auf der Bundesstraße B42 bei Bonn wurde ein Motorradfahrer bei rücksichtsloser Raserei gesichtet. Der Fahrer überfuhr durchgezogene Linien, überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit und setzte damit sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährlich unter Druck. Die Polizei versuchte, das Motorrad zu stoppen, verlor es jedoch zunächst aufgrund der extremen Beschleunigung aus den Augen.
Der Vorfall begann, als Beamte den 35-jährigen Fahrer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit bemerkten. Trotz der Verfolgungsjagd gelang es dem Motorradfahrer durch seine extreme Beschleunigung, sich vorübergehend der Kontrolle der Polizei zu entziehen. Später konnte das Motorrad auf der Petra-Kelly-Allee kurz vor der Abfahrt Rheinaue gestellt werden.
Die Behörden zogen dem Fahrer umgehend den Führerschein ein und untersagten ihm die Weiterfahrt. Die Ermittlungen wurden von der Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei übernommen. Dem Motorradfahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf illegales Straßenrennen – ein Vergehen, das nach deutschem Recht mit mehrjährigen Haftstrafen geahndet werden kann.
Der Führerschein bleibt vorerst eingezogen. Die Ermittlungen der Verkehrsabteilung 4 der Kölner Polizei laufen noch. Sollte sich der Verdacht des illegalen Straßenrennens bestätigen, müssen sich der Fahrer auf weitere rechtliche Folgen einstellen.
