Real Madrid jagt Konaté – Upamecano bleibt Bayerns Hoffnungsträger
Real Madrid plant defensive Verstärkungen – Konaté und Upamecano im Fokus
Real Madrid bereitet sich im Rahmen einer langfristigen Strategie auf den Generationenwechsel in der Abwehr vor und sucht Nachfolger für die Veteranen David Alaba und Antonio Rüdiger. Besonders im Visier des spanischen Rekordmeisters: Ibrahima Konaté von den FC Liverpool, der sich nach verletzungsgeplagten Zeiten eindrucksvoll zurückgemeldet hat. Parallel bleibt Dayot Upamecano vom FC Bayern München ein Thema in Transfergerüchten, auch wenn seine Zukunft in der Allianz Arena derzeit stabiler erscheint.
Konatés Comeback macht ihn zum Top-Kandidaten für Madrid Nach einer von Verletzungen geprägten Phase Ende 2024 hat Ibrahima Konaté in der Saison 2025/26 eine überzeugende Leistung gezeigt. Mit 28 Einsätzen, zwei Toren und einer Zweikampfquote von 85 Prozent steigerte der Französische Nationalspieler seinen Marktwert auf rund 50 Millionen Euro – und weckte damit das Interesse von Real Madrid. Bereits im März 2026 gab es Berichte über fortgeschrittene Verhandlungen für einen möglichen Wechsel im Sommer, der den Merengues etwa 60 Millionen Euro kosten könnte. Der Klub sieht in Konaté einen zentralen Baustein für die Erneuerung der Abwehrreihe.
Zuvor hatte Real Madrid kurzzeitig auch Dayot Upamecano als Alternative ins Auge gefasst, vor allem als Konatés Verletzungsanfälligkeit noch ein Risiko darstellte. Mittlerweile gilt ein Transfer des Bayern-Verteidigers jedoch als "sehr unwahrscheinlich". Upamecano, der ein enges Verhältnis zu Kylian Mbappé pflegt, hat wiederholt betont, wie wohl er sich in München fühlt. Der FC Bayern, der einen Abgang ohne Ablösesumme vermeiden will, verhandelt weiterhin über eine Vertragsverlängerung – räumt aber ein, dass der 26-Jährige bei einem passenden Angebot den Verein verlassen könnte.
Keine Eile bei Real – Bayern drängt auf Vertragsverlängerung Aktuell plant Real Madrid keine kurzfristigen Neuzugänge in der Defensive. Die Priorität liegt klar auf der Verpflichtung Konatés, während der FC Bayern alles daran setzt, Upamecano über seinen aktuellen Vertrag hinaus zu binden.
Mit seiner überzeugenden Rückkehr und starken Saison hat sich Konaté als Wunschkandidat für die Madrilenen etabliert. Die Bayern hingegen setzen weiterhin auf Vertragsgespräche mit Upamecano – trotz anhaltender Transfergerüchte. Wie beide Klubs ihre Abwehr in den kommenden Spielzeiten aufstellen, wird maßgeblich von der Entwicklung dieser Personalien abhängen.