14 March 2026, 08:15

Regensburgs Bürgermeisterwahl geht in die Stichwahl zwischen CSU und SPD

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Stadt mit einem zentralen Schloss, umgeben von Häusern, Bäumen, Hügeln und einem Himmel, mit dem Text "Bayerisch" unten.

Stichwahl in Regensburg zwischen CSU und SPD - Regensburgs Bürgermeisterwahl geht in die Stichwahl zwischen CSU und SPD

Regensburg steht vor einer Stichwahl um das Bürgermeisteramt, nachdem im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte. Die amtierende Bürgermeisterin, Gertrud Maltz-Schwarzfischer (SPD), hatte nach ihrer Amtszeit seit 2017 auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Bei der Abstimmung am 8. März setzten sich zwar drei Bewerber an die Spitze, doch keiner von ihnen überschritt die notwendige Hürde für einen direkten Sieg.

In der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahl 2026, die am 8. März stattfand, führte Astrid Freudenstein (CSU) das Feld an. Mit 37,5 Prozent der Stimmen verfehlte sie jedoch die für einen Sieg erforderliche Mehrheit. Ihr stärkster Konkurrent, Thomas Burger (SPD), folgte mit 19,1 Prozent.

Helene Sigloch von den Grünen landete auf dem dritten Platz und lag mit 18,9 Prozent knapp hinter Burger. Da kein Kandidat die 50-Prozent-Marke knacken konnte, kommt es nun zu einer Stichwahl zwischen Freudenstein und Burger.

Maltz-Schwarzfischer, die das Amt seit 2017 innehatte, trat nicht erneut an. Ihr Rückzug ebnet den Weg für eine politische Neuausrichtung der Stadt, da die Wähler nun in der nächsten Runde zwischen den Kandidaten von CSU und SPD entscheiden müssen.

Die Stichwahl wird zeigen, ob Astrid Freudenstein oder Thomas Burger zum neuen Oberbürgermeister von Regensburg gewählt wird. Das Ergebnis markiert den ersten Führungswechsel seit 2017, nachdem Maltz-Schwarzfischer auf eine weitere Amtszeit verzichtet hatte. Der zweite Wahlgang findet in den kommenden Wochen statt, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest.

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