Regionalzug rammt entlaufene Kühe – Bahnverkehr für Stunden lahmgelegt
Lotta SchulteRegionalzug rammt entlaufene Kühe – Bahnverkehr für Stunden lahmgelegt
Regionalzug kollidiert mit Kühen – drei Rinder sterben, Bahnstrecke vorübergehend gesperrt
Bei Gaildorf ist ein Regionalzug mit drei Kühen zusammengestoßen, nachdem die Tiere von einer Weide ausgebrochen waren. Bei dem Unfall wurden keine Fahrgäste verletzt, doch die Strecke musste zeitweise gesperrt werden. Die Behörden ermitteln nun gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs.
Neun Kühe waren durch einen beschädigten Zaun aus einer örtlichen Weide geflohen. Der Besitzer konnte zwar vier der Tiere schnell wieder einfangen, doch zunächst blieben zwei vermisst. Kurz darauf kollidierte ein Regionalzug mit drei der entlaufenen Kühe.
Der Lokführer versuchte zwar zu bremsen, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Trotz des Aufpralls blieben alle 13 Fahrgäste an Bord unverletzt. Die Bahnstrecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall blieb bis Mittwochmorgen gesperrt, während Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten.
Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen gegen den Rinderhalter eingeleitet. Im Fokus steht die Frage, ob er fahrlässig gehandelt hat, indem er den Zaun nicht ausreichend sicherte und so verhinderte, dass die Tiere die Gleise erreichten.
Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, doch der Vorfall zeigt die Gefahren auf, die von Weidetieren in der Nähe aktiver Bahntrassen ausgehen. Der Rinderhalter muss sich nun rechtlich für die Flucht der Tiere und die Folgen verantworten. Weitere Verletzungen oder Störungen wurden nicht gemeldet.






