Roboter Bert zeigt, wie natürliche Bewegungen Energie sparen können
Ein vierbeiniger Roboter namens Bert hat demonstriert, wie sich durch natürliche Dynamik energieeffiziente Bewegung erreichen lässt. Entwickelt wurde der Roboter von Forschenden des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen einer Studie, die untersucht, wie Maschinen die Art und Weise nachahmen können, in der Tiere und Menschen Energie beim Bewegen sparen.
Das Team identifizierte sechs energieneutrale Bewegungsmuster für Bert, von denen einige den natürlichen Gangarten von Vierbeinern stark ähneln. Diese Muster basieren auf intrinsischer Dynamik – denselben Prinzipien, die es Tieren ermöglichen, sich effizient und ohne Energieverschwendung fortzubewegen. Um dies in einem realen System zu testen, setzten die Forschenden einen computer gesteuerten Mechanismus ein, der präzise Impulse zum richtigen Zeitpunkt lieferte.
In einem separaten Projekt an der TU München entstand ein Roboter, der – ähnlich wie ein echtes vierbeiniges Tier – automatisch in Trab übergeht, sobald er an Geschwindigkeit gewinnt. Die Universität entwickelte zudem ein Werkzeug, um die wirtschaftlichsten Bewegungen für robotische Systeme zu berechnen. Bei einem Praxistest traten drei Bert-Modelle gegeneinander an, wobei sich das Modell mit intrinsischer Bewegung als schneller und dynamischer erwies als die anderen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Roboter durch die Übernahme natürlicher Bewegungsprinzipien effizienter agieren können. Dieser Ansatz könnte künftig zu wendigeren und energiesparenderen Maschinen führen. Die Forschung unterstreicht, wie biologisch inspiriertes Engineering die Leistung von Robotern verbessern kann.






