25 January 2026, 08:15

Rottalbahn wird für 25 Millionen Euro modernisiert – Züge fallen bis November aus

Eine alte Postkarte zeigt einen belebten Dresdner Bahnhof mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel, mit der Aufschrift "Dresden Hauptbahnhof" oben.

Rottalbahn wird für 25 Millionen Euro modernisiert – Züge fallen bis November aus

Umfangreiche Modernisierung der Rottalbahn zwischen Pfarrkirchen und Passau

Auf der Strecke der Rottalbahn zwischen Pfarrkirchen und Passau laufen derzeit große Modernisierungsarbeiten. Die Südostbayernbahn (SOB) investiert rund 25 Millionen Euro, um die Eisenbahninfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Für Fahrgäste bedeutet dies Einschränkungen: Der Zugverkehr ist vorerst bis mindestens 23. November eingestellt, während die Bauarbeiten andauern.

Das umfangreiche Projekt umfasst die Erneuerung von Gleisen, Weichen und Sicherheitssystemen entlang der gesamten Strecke. Im Bahnhof Pocking werden sämtliche Gleise ausgetauscht, sechs Weichen modernisiert und das veraltete mechanische Stellwerk aus dem Jahr 1937 durch eine moderne elektronische Version ersetzt. Auch in Bad Birnbach gibt es Erweiterungen der Gleisanlagen, eine neue Weiche und ein aufgerüstetes Stellwerk.

In Fürstenzell werden zwei Weichen erneuert und eine große Eisenbahnbrücke saniert. Zudem rüstet die SOB die Sicherheitstechnik an neun Bahnübergängen auf, führt Kabelarbeiten durch und nimmt kleinere Instandhaltungsmaßnahmen vor. Die Maßnahmen sollen die Eisenbahninfrastruktur zukunftssicher machen und die Zuverlässigkeit des Betriebs erhöhen. Da während der Bauphase keine Züge verkehren können, wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis zum 23. November andauern, ein genauer Fertigstellungstermin steht jedoch noch nicht fest.

Die Modernisierung bringt moderne Signaltechnik, erneuerte Gleise und verbesserte Sicherheitsfeatures auf die Rottalbahn. Bis zur Fertigstellung müssen Fahrgäste zwischen Parrkirchen und Passau auf den Ersatzbusverkehr ausweichen. Die 25-Millionen-Investition stellt einen wichtigen Schritt dar, um das regionale Schienennetz langfristig zu erhalten und zu stärken.