Rumänien fordert NATO-Mission "Black Sea Sentry" gegen russische Drohnen im Schwarzen Meer
Rumänien fordert NATO-Mission "Black Sea Sentry" gegen russische Drohnen im Schwarzen Meer
Rumänien drängt auf eine neue NATO-Mission im schwarzen meer, da die Spannungen aufgrund russischer Aktivitäten in der Region steigen. Mit dem für nächstes Jahr geplanten Start des Neptun Deep-Gasprojekts wachsen die Sorgen vor hybriden Bedrohungen aus Moskau. Verteidigungsminister Radu Miruță hat eine "Black Sea Sentry"-Mission vorgeschlagen, die sich an bestehenden NATO-Operationen in der Ostsee und der Arktis orientiert.
Der Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund wiederholter Drohnenverstöße in rumänischem Luftraum seit Russlands Invasion in der Ukraine 2022. Bisher hat jedoch kein NATO-Mitglied den Plan offiziell unterstützt, sodass es sich weiterhin um einen Vorschlag und nicht um eine beschlossene Strategie handelt.
Rumäniens Verteidigungschef warnt, dass die aktuelle "Eastern Sentry"-Mission der NATO die von Russland im schwarzen meer ausgehenden Risiken nicht vollständig abdeckt. Die Bedrohung beschränkt sich nicht auf das Land, sondern erstreckt sich auch auf die maritime und die Luftdomäne. Miruță fordert das Bündnis auf, seine Ressourcen gleichmäßiger entlang der östlichen Flanke – von der Ostsee bis zum schwarzen meer – zu verteilen.
Die Streitkräfte des Landes stehen bereits vor Herausforderungen, die gesamte Grenze zur Ukraine aufgrund begrenzter Kapazitäten zu überwachen. Seit 2022 hat Rumänien über ein Dutzend Drohnenverletzungen registriert, was die Schwächen in der Luftverteidigung offenbart. Um diesen Risiken zu begegnen, schlägt Miruță vor, NATO-Systeme zur Drohnenabwehr, Radaranlagen und Luftabwehrraketen in die schwarzmeerregion zu verlegen.
Die Allianz könnte zudem Unterwasserdrohnen einsetzen, die Satellitenüberwachung ausbauen und ein zentrales Überwachungszentrum für die Region einrichten. Während einige Verbündete Interesse zeigen, zögern andere und fürchten eine weitere Belastung ihrer militärischen Fähigkeiten. Die NATO hat bereits Schritte unternommen, etwa die Entsendung spanischer Eurofighter an Rumäniens schwarzmeerküste im Februar 2026 und die Aufrechterhaltung der Luftraumüberwachung durch deutsche und rumänische Kräfte. Diese Maßnahmen zielen jedoch auf die allgemeine Sicherheit ab und nicht auf eine direkte Umsetzung des "Black Sea Sentry"-Vorschlags.
Der Druck auf stärkere Verteidigung fällt mit den Vorbereitungen Rumäniens für die Inbetriebnahme des Neptun Deep-Gasprojekts im nächsten Jahr zusammen. Die Entwicklung hat Befürchtungen vor möglichen hybriden Operationen Russlands – darunter Sabotage oder Cyberangriffe – im schwarzen meer geschürt.
Rumäniens Vorschlag für eine "Black Sea Sentry"-Mission wird weiterhin diskutiert, ohne dass es bisher eine offizielle NATO-Zusage gibt. Das Bündnis hat die Luftraumüberwachung und Aufklärung in der Region verstärkt, doch eine dedizierte Mission würde eine breitere Zustimmung erfordern. Derzeit liegt der Fokus darauf, die bestehenden Verteidigungsstrukturen zu stärken und gleichzeitig den Bedarf für weitere Maßnahmen gegen russische Bedrohungen im schwarzen meer zu prüfen.
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