Sebastian Niedermaier wird neuer Oberbürgermeister von Bamberg mit klarem Stichwahlsieg
Emil KrügerSebastian Niedermaier wird neuer Oberbürgermeister von Bamberg mit klarem Stichwahlsieg
Sebastian Niedermaier ist am 22. März 2026 im zweiten Wahlgang zum neuen Oberbürgermeister von Bamberg gewählt worden. Der SPD-Kandidat erhielt 56,7 Prozent der Stimmen und setzte sich damit gegen seinen Konkurrenten Jonas Glüsenkamp von den Grünen durch. Die Wahlbeteiligung lag in der Stichwahl bei 56,0 Prozent.
Niedermaier, der seit 2014 als Stadtrat tätig ist und eine Bio-Baumschule betreibt, löst Andreas Starke ab, der nicht mehr kandidierte. Die Wahl folgte auf eine erste Runde, in der die ehemalige CSU-Landesministerin Melanie Huml ausschied, sodass Niedermaier und Glüsenkamp als letzte verbleibende Bewerber übrigblieben.
Die Ergebnisse der Stichwahl bestätigten Niedermaiers Führung: 56,7 Prozent der Wähler stimmten für ihn. Sein Sieg markiert einen Wechsel an der Spitze, deutet jedoch nicht auf grundlegendere Verschiebungen in Bambergs politischen Beziehungen zu regionalen Institutionen wie dem Freistaat Bayern oder lokalen Verbänden hin.
Bisher gibt es keine Hinweise auf unmittelbare politische Kursänderungen oder langfristige Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit externen Partnern.
Mit seinem Sieg festigt Niedermaier seine Position als künftiger Oberbürgermeister Bambergs und tritt die Nachfolge Starkes nach einem deutlichen Stichwahlsieg an. Die Wahl verlief bei stabiler Wählerbeteiligung – mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten gab ihre Stimme ab. Seine Amtszeit beginnt ohne dokumentierte Veränderungen in den bestehenden politischen Beziehungen der Stadt.






