Sechs Kliniken fusionieren zu LA-Regio Kliniken für bessere Patientenversorgung
Lotta SchulteSechs Kliniken fusionieren zu LA-Regio Kliniken für bessere Patientenversorgung
Sechs unabhängige Kliniken in der Region Landshut haben sich zu einem gemeinsamen Gesundheitsversorger zusammengeschlossen. Die neue Einrichtung, LA-Regio Kliniken, nahm offiziell am 1. Januar 2026 ihren Betrieb auf. Ziel der Fusion ist es, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern, indem Dienstleistungen und Fachwissen gebündelt werden.
Die ersten sechs Monate standen im Zeichen der Umstrukturierung der Verwaltung und der Planung künftiger Veränderungen. Nun werden wichtige Abteilungen verlagert oder zentralisiert, um die spezialisierte Patientenversorgung zu stärken.
Vor dem Zusammenschluss gab es in der Region sechs eigenständige medizinische Einrichtungen: die Kliniken Landshut-Achdorf, Vilsbiburg, Landshut-Stadtmitte, die Schlossklinik Rottenburg, das Kinderkrankenhaus St. Marien sowie das Hospiz Vilsbiburg. Ihre Vereinigung unter dem Dach der LA-Regio Kliniken markiert den Beginn einer schrittweisen Neuordnung.
Eine der ersten großen Veränderungen steht am 30. März an: Die Abteilung für Gefäßchirurgie zieht nach Landshut-Achdorf um. Trotz des Umzugs bleibt die Patientenversorgung durchgehend gewährleistet, und das Leistungsspektrum der Abteilung soll langfristig erweitert werden. Auch am Standort Landshut-Mitte bleibt gefäßchirurgische Expertise durch konsiliarische Unterstützung erhalten.
Ab April wird die Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie nach Landshut-Mitte verlegt. Mit dem Umzug wird das robotergestützte Operationssystem "Da Vinci" eingeführt, das die chirurgischen Möglichkeiten erweitert. Zudem werden in dieser Abteilung Zentren für minimalinvasive Chirurgie, Koloproktologie, Hernienbehandlung und Adipositasmedizin zusammengeführt, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu stärken.
Mittelfristig werden die kardiologischen Dienstleistungen in Landshut-Achdorf konzentriert. Dadurch festigt sich der Standort als regionales Zentrum für Herz- und Gefäßmedizin. Parallel dazu werden über mehrere Jahre die Fachbereiche Gastroenterologie, Hepatologie und Onkologie in Landshut-Mitte gebündelt, um dort die spezialisierte Expertise auszubauen.
Die Umstrukturierung stellt sicher, dass alle Standorte weiterhin in Betrieb bleiben, während die medizinische Versorgung langfristig verbessert wird. Spezialisierte Leistungen werden in leistungsstarken, effizienteren Zentren zusammengefasst. Die Veränderungen folgen einem sorgfältig geplanten Zeitplan, um die Kontinuität der Patientenversorgung zu gewährleisten.






