Sickte rettet den Flexo-Busdienst mit knapper Mehrheitsentscheidung
Johanna PetersSickte rettet den Flexo-Busdienst mit knapper Mehrheitsentscheidung
Der Gemeinderat von Sickte hat die Finanzierung des bedarfsgesteuerten Busdienstes Flexo bewilligt. Die Entscheidung folgt einem Antrag der Grünen, mit dem die Mobilitätslösung gesichert werden sollte. Der Service stand zuvor vor der Ungewissheit, da die bisherige Förderung auslaufen sollte.
Der Flexo-Bus verbindet die Gemeinden Cremlingen und Sickte. Während Cremlingen seine finanzielle Beteiligung bereits zugesagt hatte, lehnte Sickte zunächst wegen Haushaltsbedenken ab. Bürgermeister Marco Kelb sprach sich gegen die Fortführung aus und verwies auf die angespannte Haushaltslage.
Die Grünen-Fraktion in Sickte brachte daraufhin einen Antrag ein, um den Busdienst zu retten. Der Vorschlag fand eine Mehrheit – auch die SPD-Fraktion unterstützte ihn. Christiane Wagner-Judith, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, argumentierte, Sickte müsse seinen angemessenen Anteil tragen.
Nach dem neuen Beschluss wird Sickte ab 2027 maximal 10.000 Euro pro Jahr für den Flexo-Dienst beisteuern. Die Grünen feierten das Ergebnis als Erfolg, da damit das Verkehrsangebot für die Bürger erhalten bleibe.
Mit der Abstimmung im Rat ist die Zukunft des Flexo-Services gesichert. Sickte beteiligt sich nun an den Kosten, wobei die jährliche Zahlung auf 10.000 Euro begrenzt bleibt. Die Entscheidung bewahrt damit eine wichtige Verkehrsverbindung für die Region.
