27 March 2026, 06:14

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke

Plakat für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin, Italien, das zwei Skifahrer auf Schnee mit Ski-Stöcken und dem Text "Torino 2006" oben zeigt.

Ski-Cross-Legenden Détraz und Lenherr beenden ihre Karrieren und hinterlassen eine Lücke

Zwei der erfahrensten Ski-Cross-Athleten der Schweiz haben ihren Rücktritt vom Spitzensport bekannt gegeben. Romain Détraz, 32, und Jonas Lenherr, 37, hinterlassen nach Jahren im Wettkampfsport ein Erbe aus Siegen und Führungsstärke. Ihr Abschied markiert das Ende einer Ära für das Schweizer Team.

Romain Détraz' Karriere war von Triumphen und Durchhaltevermögen geprägt. Sein größter Moment gelang ihm 2016, als er ein Weltcup-Rennen im heimischen Arosa gewann. Während seiner Laufbahn stand er viermal auf dem Podest, doch chronische Rückenprobleme behinderten immer wieder seinen Weg nach oben.

Nach den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina wird Détraz eine neue Rolle beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) übernehmen. Er wurde in die Finanzabteilung der Organisation berufen, wobei Details zu seiner genauen Position noch nicht bekannt gegeben wurden.

Jonas Lenherrs Karriere umfasste mehr als ein Jahrzehnt mit 125 Weltcup-Starts. Er erreichte zwölf Podestplatzierungen, darunter fünf Siege, und vertrat die Schweiz bei vier Weltmeisterschaften. Lenherr ging zudem bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang an den Start und festigte so seinen Ruf als eine der prägenden Figuren des Sports.

Gemeinsam haben die beiden Skifahrer den Ski-Cross über Jahre hinweg geprägt. Ihre Erfolge und ihre Führungsqualitäten hinterlassen bleibende Spuren in dieser Disziplin – insbesondere im Schweizer Team.

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Der Rücktritt von Détraz und Lenherr hinterlässt eine spürbare Lücke im Schweizer Ski-Cross. Ihre kombinierte Erfahrung und ihr Erfolg werden nur schwer zu ersetzen sein. Détraz' Wechsel zum IOC hingegen leitet ein neues Kapitel jenseits des Wettkampfsports ein.

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