Söder warnt DFB-Team vor politischen Aussagen bei WM 2026 in Nordamerika
Philipp LangeSöder rät DFB-Team: 'So wenig Politik wie möglich' - Söder warnt DFB-Team vor politischen Aussagen bei WM 2026 in Nordamerika
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die deutsche Fußballnationalmannschaft aufgefordert, sich bei der WM 2026 mit politischen Aussagen zurückzuhalten. Angesichts des Turniers, das in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird, rief er die Spieler dazu auf, sich auf ihre sportliche Leistung zu konzentrieren – statt auf Debatten abseits des Platzes.
Söders Äußerungen folgen den Kontroversen, die die WM 2022 in Katar begleiteten. Damals sorgte die deutsche Mannschaft mit politischen Gesten für Schlagzeilen, darunter der Regenbogen-Bindenarm von Kapitän Manuel Neuer und die verdeckten Münder der Spieler beim Mannschaftsfoto. Diese Aktionen lösten breite Diskussionen aus, konnten aber den frühen Ausscheid der Deutschen in der Vorrunde nicht verhindern.
Mit Blick auf 2026 wünscht sich Söder einen anderen Ansatz. Er betonte, wie wichtig es sei, Ablenkungen zu minimieren und den Fokus auf den Fußball selbst zu legen. Die Gruppenspiele der DFB-Elf finden in Houston, Toronto und New York statt – während KI-Prognosen Deutschland nur eine 3-Prozent-Chance auf den Turniersieg einräumen.
Die WM 2026 bietet der Mannschaft die Gelegenheit, die Enttäuschungen aus Katar hinter sich zu lassen. Söders Rat spiegelt den Wunsch wider, die politischen Debatten zu vermeiden, die das letzte Turnier überschattet haben. Die Vorbereitungen werden nun ganz auf den Sport ausgerichtet – mit Spielen in drei nordamerikanischen Gastgeberstädten.






