17 February 2026, 04:20

Söders teures Adventskonzert: 130.000 Euro und viele offene Fragen

Ein Plakat, das ein Konzert in München, Deutschland, anköndigt, mit Text, der das Ereignis und seine Bedeutung beschreibt.

Söders teures Adventskonzert: 130.000 Euro und viele offene Fragen

Söders Adventskonzert in München sorgt wegen 130.000-Euro-Kosten für Kritik

Das Adventskonzert von Markus Söder in München hat wegen der Kosten in Höhe von 130.000 Euro Kritik ausgelöst. Die Veranstaltung Mitte Dezember im historischen Cuvilliés-Theater, einem der renommiertesten Spielorte der Stadt, bot zwar bekannte Künstler – doch die Verwendung öffentlicher Gelder wirft Fragen auf. Die haushaltspolitische Sprecherin der Grünen, Claudia Köhler, übt nun scharfe Kritik an den Ausgaben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Konzert fand im prunkvollen Cuvilliés-Theater statt, wo unter anderem Haindling, Claudia Koreck und der Regensburger Domchor auftraten. Durch den Abend führte Florian Silbereisen. Söder selbst sang zwar nicht, gab aber einen kurzen Auftritt an der Seite Silbereisens und des Nürnberger Christkinds.

Auf Nachfrage zu den Kosten verweigerte die Staatskanzlei zunächst jede Auskunft. Beamte begründeten dies damit, dass die Rechnungen bis zum geforderten Stichtag noch nicht bearbeitet worden seien. Später wurde die Gesamtsumme von rund 130.000 Euro bestätigt – eine detaillierte Aufschlüsselung blieb jedoch aus.

Köhler kritisierte die Ausgaben scharf und argumentierte, das Geld hätte stattdessen Musikschulen zugutekommen können. Zudem warf sie der Regierung vor, durch die verzögerte Veröffentlichung der Finanzdetails Transparenz zu umgehen.

Die endgültigen Kosten des Konzerts belaufen sich weiterhin auf 130.000 Euro, ohne dass erklärt wurde, wofür die Mittel genau verwendet wurden. Kritiker hinterfragen weiterhin, ob der Aufwand in diesem Rahmen gerechtfertigt war. Eine vollständige Abrechnung der Ausgaben steht bis heute aus.