23 March 2026, 12:15

SPD-Kandidat Ralf Hofmann gewinnt Oberbürgermeister-Stichwahl in Schweinfurt mit 67,7 Prozent

Plakat wirbt für Bergbahn, Deutschland als elektrischen Stadt, zeigt Bilder von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibenden Text.

SPD-Kandidat Ralf Hofmann gewinnt Oberbürgermeister-Stichwahl in Schweinfurt mit 67,7 Prozent

Schweinfurt wählt neuen Oberbürgermeister nach klarer Stichwahl

Ralf Hofmann von der SPD hat bei der Stichwahl in Schweinfurt einen Erdrutschsieg errungen und 67,7 Prozent der Stimmen erhalten. Damit endet eine 30-jährige Phase ohne SPD-Führung im Rathaus. Sein Gegenkandidat Oliver Schulte von der CSU kam lediglich auf 32,3 Prozent der Stimmen.

Die Wahl fand am Sonntag statt, die Wahlbeteiligung lag bei 39,9 Prozent der rund 38.000 Wahlberechtigten. Im ersten Wahlgang war der Kandidat der rechtspopulistischen AfD, Thomas Felsner, mit 16,2 Prozent Dritter geworden und damit aus dem Rennen ausgeschieden.

Hofmann wird sein Amt offiziell am 1. Mai antreten. Sein Sieg fällt in eine Zeit, in der Schweinfurt weiterhin als Industriezentrum prosperiert. Die Stadt, bekannt für ihre Automobilzulieferer wie Schaeffler und FAG Wälzlager, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Standort für Elektromobilität und Industrie 4.0 entwickelt.

Seit 2020 bleibt Schweinfurts Wirtschaft trotz globaler Lieferkettenstörungen durch die Pandemie stabil. Die Arbeitslosigkeit sank 2025 unter drei Prozent, während die Nachfrage nach Fachkräften in den Bereichen Ingenieurwesen und Fertigung hoch blieb. Das stetige Jobwachstum festigt den Ruf der Stadt als wichtiger Industriestandort.

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Der SPD-Sieg markiert einen deutlichen Wandel in der lokalen Politik nach drei Jahrzehnten. Hofmann übernimmt die Amtsgeschäfte in einer Stadt mit einem robusten Arbeitsmarkt und einer wachsenden Industrie. Seine Führung wird nun die nächste Phase der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Schweinfurts prägen.

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