Stephan Zinner debütiert als Fastenredner beim Nockherberg-Fest 2026
Lotta Schulte"Sammlung, Schreiben, Wegwerfen, Wegwerfen": Wie Stephan Zinner sich auf seine Fastenrede vorbereitet - Stephan Zinner debütiert als Fastenredner beim Nockherberg-Fest 2026
Stephan Zinner, vor allem bekannt für seine Markus-Söder-Parodien, gibt sein Debüt als Fastenredner beim legendären Nockherberg-Fest in München. Die Veranstaltung, Teil der traditionellen Starkbieranstich-Feierlichkeiten, findet am Mittwoch, dem 4. März, statt und wird live ab 19 Uhr im BR übertragen. Zinner übernimmt die Rolle nach seinem Vorgänger, der unter umstrittenen Umständen zurücktrat.
Die erste Fastenrede des Festivals 2026 markiert Zinners offiziellen Einstand im Paulaner am Nockherberg. Seine Erfahrung als Auftrittskünstler am Veranstaltungsort kommt ihm zugute, während er sich mit der Sammlung von Ideen, der Feinabstimmung seiner Rede und der Entscheidung vorbereitet, welche Themen er ausklammert. Der Komiker folgt auf Maximilian Schafroth, der 2025 nach einer als zu scharf kritisierten Rede zurücktrat.
Neben seinem Auftritt beim Nockherberg-Fest bewältigt Zinner mehrere Projekte gleichzeitig. In dem Münchner Krimidrama Polizeiruf 110: Ablass spielt er einen Ermittler, das sich mit den Themen Recht und Gerechtigkeit auseinandersetzt. Er selbst sieht im Justizsystem oft Defizite bei der Umsetzung von Fairness und beschreibt Gerechtigkeit als ein weites, komplexes Feld, das dringend reformiert werden müsse. Zudem dreht er die zweite Staffel der BR-Serie Himmel, Herrgott, Sakrament sowie die neue Eberhofer-Krimi-Komödie Steckerlfisch-Fiasko.
Zinner äußerte sich auch zur katholischen Kirche und schlug vor, dass die Abschaffung des Zölibats ihr helfen könnte, sich dem modernen Leben anzupassen, ohne ihre Kernwerte zu verlieren.
Die Fastenrede von Stephan Zinner wird am 4. März ab 19 Uhr live im BR übertragen. Sein Auftritt fällt in eine Phase, in der er Schauspielrollen mit öffentlichen Stellungnahmen zu Gerechtigkeit und Religion vereint. Das Fest führt damit eine lange Tradition fort – diesmal mit einer neuen Stimme im Mittelpunkt.






