14 March 2026, 02:13

Stichwahl in Bamberg: Glüsenkamp und Niedermaier kämpfen um das Rathaus

Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer zerstörten Stadt mit Rauch, der aus den Schornsteinen aufsteigt und Trümmern, die über den Boden verstreut sind, zeigt die Nachwirkungen der Deutschen Revolution.

Huml scheitert bei Bamberger Bürgermeisterwahl - Stichwahl in Bamberg: Glüsenkamp und Niedermaier kämpfen um das Rathaus

Bambergs Oberbürgermeister-Wahl geht in die Stichwahl: Nur noch zwei Kandidaten im Rennen

Nach der ersten Wahlrunde hat sich das Rennen um das Bamberger Rathaus auf zwei Bewerber verengt. Der derzeitige stellvertretende Oberbürgermeister Jonas Glüsenkamp (Grüne) führte mit 30,3 Prozent der Stimmen. In der Stichwahl am 22. März tritt er nun gegen Sebastian Niedermaier (SPD) an, der 29,0 Prozent erreichte.

Im ersten Wahlgang lieferten sich drei Hauptkandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die ehemalige Staatsministerin Melanie Huml (CSU), die zuvor als Staatssekretärin sowie als Ministerin für Gesundheit und Europaangelegenheiten amtierte, landete mit 28,2 Prozent auf dem dritten Platz. Damit verpasst sie den Einzug in die nächste Runde.

Die Stichwahl wurde nötig, nachdem der langjährige Amtsinhaber Andreas Starke (SPD) auf eine dritte Amtszeit verzichtete. Starke führte die Stadt zwei Jahrzehnte lang – nun steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Offizielle Änderungen in der CSU-Strategie oder zu Humls künftigen Kandidaturplänen für die Landtagswahl 2026, für die sie weiterhin als Spitzenkandidatin vorgesehen ist, wurden bisher nicht bekannt gegeben.

Glüsenkamp und Niedermaier werden nun in den kommenden zwei Wochen um die entscheidenden Stimmen werben. Der Sieger wird Starke beerben und die Geschicke Bambergs in den nächsten Jahren prägen.

Die Stichwahl am 22. März entscheidet, ob Glüsenkamp oder Niedermaier neuer Oberbürgermeister wird. Das Ergebnis markiert den ersten Führungswechsel nach 20 Jahren unter Starke. Beide Kandidaten konzentrieren sich nun darauf, die noch fehlenden Stimmen für den Sieg zu sichern.

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