Streaming-Revolution: Wie Sky, Telekom und Zattoo das Fernsehen neu erfinden
Lotta SchulteStreaming-Revolution: Wie Sky, Telekom und Zattoo das Fernsehen neu erfinden
Wie wir Fernsehen schauen und Inhalte streamen, verändert sich rasant. Immer mehr Plattformen bündeln Sender, Filme und Streaming-Dienste in einzelnen Paketen. Unternehmen wie Sky, die Deutsche Telekom und Zattoo treiben diese Entwicklung voran und bieten neue Wege, um Unterhaltung zu nutzen.
Gleichzeitig gewinnen kostenlose, werbefinanzierte Kanäle an Beliebtheit. Branchenexperten werden diese Trends auf der anstehenden #MTM SPECIALS Future Video 2024-Konferenz am 24. April in München diskutieren.
Sky Q hat sich als eine Art Super-Aggregator positioniert, indem es Netflix, DAZN, Disney+ und andere große Streaming-Dienste integriert. Evelyn Rothblum, eine Sky-Deutschland-Managerin, bezeichnete diese Partnerschaften als „Frenemies“ – Konkurrenten, deren Inhalte Sky gleichberechtigt zugänglich macht. Dieser Schritt spiegelt einen größeren Trend wider: Plattformen konsolidieren zunehmend Streaming-Optionen.
Auch die Deutsche Telekom hat mit Magenta TV ihr Angebot ausgebaut. Eine neue Benutzeroberfläche und zusätzliche Programmpakete wurden eingeführt. Der SmartStream-Tarif bündelt nun werbefinanzierte Versionen von Netflix, Disney+ und RTL+ für 17 Euro pro Monat.
Zattoo und waipu.tv bieten alternative Lösungen. Zattoo stellt über 200 TV-Sender für maximal 13,99 Euro im Monat bereit. Waipu.tv kombiniert werbefreies Netflix mit 270 Sendern für 29,49 Euro.
Kostenlose, werbefinanzierte Streaming-TV-Kanäle (FAST) gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Die Sportkanäle von DAZN sind beispielsweise mittlerweile auf mehreren Plattformen kostenlos verfügbar – ein Zeichen für den Branchen-Trend, mehr Inhalte ohne Abo-Gebühren anzubieten.
ARTE hat seine Reichweite erweitert, indem es mit Roku kooperiert und seine App auf Smart-TVs und vernetzten Geräten anbietet. Der Sender stellt tausende Stunden Programm in sechs Sprachen bereit. Allein 2023 wurden seine Videos über zwei Milliarden Mal aufgerufen.
Diese Entwicklungen stehen im Mittelpunkt der #MTM SPECIALS Future Video 2024-Konferenz, die am 24. April in München stattfindet. Die Veranstaltung widmet sich der Zukunft der Sehgewohnheiten, Streaming-Technologien und neuen Geschäftsmodellen.
Der Wandel hin zu gebündelten Streaming-Angeboten und kostenlosen, werbefinanzierten Inhalten verändert grundlegend, wie Zuschauer Medien konsumieren. Plattformen wie Sky Q, Magenta TV und ARTE machen es einfacher denn je, eine große Bandbreite an Unterhaltung an einem Ort zu nutzen. Die anstehende Konferenz in München bringt Branchenführer zusammen, um über die nächsten Schritte zu diskutieren.






