Thomas Karmasin bleibt Landrat – doch 2026 endet seine 32-jährige Ära
Lotta SchulteThomas Karmasin bleibt Landrat – doch 2026 endet seine 32-jährige Ära
Thomas Karmasin hat sich in einer Stichwahl gegen Ronja von Wurmb-Seibel durchgesetzt und bleibt damit für eine weitere Amtszeit Landrat. Der 63-Jährige erhielt 56,4 Prozent der Stimmen, während seine Herausforderin auf 43,3 Prozent kam. Karmasin kündigte an, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde – im März 2026 wird er nach 32 Jahren im Amt in den Ruhestand gehen.
Die Wahlbeteiligung lag bei 52,1 Prozent. Besonders stark schnitt Karmasin in Adelshofen ab, wo er 73,3 Prozent der Stimmen holte. Vor Bekanntgabe der Ergebnisse hatte er eingeräumt, unsicher zu sein, ob er nach so vielen Jahren an der Spitze noch genug Unterstützung mobilisieren könne.
Karmasin räumte ein, dass von Wurmb-Seibel ein grundlegend anderes politisches Konzept vertrat. Trotz ihrer Niederlage zeigte sich die Kandidatin stolz auf ihren Wahlkampf und kündigte an, künftig aktiv im Kreistag mitzuwirken.
Nach dem Sieg löste Engelbert Jais, CSU-Kreistagabgeordneter, sein Versprechen ein und brachte ein Fass Bier mit, um den Wahlsieg zu feiern.
Karmasins aktuelle Amtszeit markiert das Ende seiner langen Laufbahn als Landrat. Anfang 2026 wird er zurücktreten und hinterlässt eine von seinen Jahrzehnten im Amt geprägte politische Landschaft. Das starke Abschneiden von Wurmb-Seibels deutet darauf hin, dass sie auch künftig eine zentrale Rolle in der Kommunalpolitik spielen wird.






