06 May 2026, 10:15

TUM startet Batterie-Inkubator BaStI für nachhaltige Energielösungen aus Deutschland

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

TUM startet Batterie-Inkubator BaStI für nachhaltige Energielösungen aus Deutschland

Neuer Inkubator für Batterie-Start-ups an der Technischen Universität München gestartet

An der Technischen Universität München (TUM) hat ein neuer Inkubator für Batterie-Start-ups seine Arbeit aufgenommen. Das Programm mit dem Namen BaStI (Batterie-Inkubator) soll die Entwicklung innovativer Batterietechnologien beschleunigen und gleichzeitig die Abhängigkeit von ausländischen Importen verringern. Es bietet jungen Unternehmen sowohl wissenschaftliche Expertise als auch praktische Unterstützung bei der Unternehmensgründung.

BaStI ist Teil der TUM Venture Labs und konzentriert sich darauf, die Lücke zwischen Forschung und marktreifen Produkten zu schließen. Die Initiative verbindet technologische Innovation mit unternehmerischer Ausbildung, um Start-ups eine umfassende Begleitung zu bieten. Die hohen Anfangskosten für die Hardwareentwicklung werden durch unabhängige Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) abgemildert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Gründerzentrum UnternehmerTUM stellt spezialisierte Schulungen und Zugang zu Branchennetzwerken bereit. Diese Unterstützung hilft neuen Unternehmen, frühe Herausforderungen zu meistern und potenzielle Partner zu finden. Die Projektkoordination übernimmt TUMint.Energy Research, geleitet von Prof. Jennifer L.M. Rupp, Inhaberin des Lehrstuhls für Festelektrolyte an der TUM und Gründerin des Unternehmens Qkera.

Dr. Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, betonte die Dringlichkeit, die Abhängigkeit von der chinesischen Batterieproduktion zu verringern. Durch die Förderung lokaler Innovationen strebt BaStI an, die Position Europas auf dem globalen Batteriemarkt zu stärken.

Der Inkubator wird Start-ups dabei unterstützen, neue Batterielösungen schneller auf den Markt zu bringen. Mit Förderung, Schulungen und Branchenkontakten will BaStI ein nachhaltiges Ökosystem für Batterietechnologien in Deutschland aufbauen. Langfristiges Ziel ist es, die Importabhängigkeit zu reduzieren und die heimische Produktionskapazität zu steigern.

Quelle