Ukraine erhält Ewald-von-Kleist-Preis für mutigen Widerstand gegen Russland
Lotta SchulteZelensky nimmt Kleist-Preis in München im Namen aller Ukrainer entgegen - Ukraine erhält Ewald-von-Kleist-Preis für mutigen Widerstand gegen Russland
Das ukrainische Volk erhält den Ewald-von-Kleist-Preis für seinen Widerstand gegen die russischen Invasionsstreitkräfte. Die Auszeichnung, verliehen von der Münchner Sicherheitskonferenz, würdigt seinen Kampf für Freiheit, Unabhängigkeit und Würde. Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis stellvertretend bei einer Feier in München entgegen.
Der Preis wurde 2009 ins Leben gerufen, um herausragende Leistungen für das internationale Verständnis und die Konfliktlösung zu ehren. Er ist nach Ewald von Kleist benannt, einem Verleger und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, der 1963 die Münchner Sicherheitskonferenz gründete.
Zu den bisherigen Preisträgern zählen Altkanzler Helmut Schmidt, Angela Merkel, die OSZE, die Vereinten Nationen und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Erster Empfänger war Henry Kissinger, ehemaliger US-Außenminister und Sicherheitsberater.
Die diesjährige Verleihung fand in München statt, ausgerichtet vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Selenskyj reiste an, um die Auszeichnung im Namen des ukrainischen Volkes für dessen Mut und Widerstandskraft entgegenzunehmen.
Der Ewald-von-Kleist-Preis unterstreicht die Entschlossenheit der Ukrainerinnen und Ukrainer angesichts des Krieges. Die Auszeichnung reiht sich ein in die Liste renommierter Persönlichkeiten und Organisationen, die zuvor für ihr Engagement in globalen Friedensbemühungen geehrt wurden. Mit Selenskyjs Annahme geht der Preis erstmals an eine gesamte Nation.






