Uli Borowka packt aus: Wie er die Alkoholsucht besiegte und Jugendliche warnt
Johanna PetersUli Borowka packt aus: Wie er die Alkoholsucht besiegte und Jugendliche warnt
Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka spricht in Salzgitter über seinen Kampf gegen Alkoholsucht
Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka hat kürzlich vor rund 350 Schülerinnen und Schülern in Salzgitter über seinen Weg aus der Alkoholabhängigkeit berichtet. Die Veranstaltung, die Teil eines Suchtpräventionsprogramms war, stieß bei Neunt- und Zehntklässlern zweier örtlicher Schulen auf großes Interesse. Die Organisatoren hoffen, dass die Gesprächsrunde bei jungen Menschen mit ähnlichen Herausforderungen nachhaltig wirkt.
Borowka besuchte die Gottfried-Linke-Realschule und das Kranich-Gymnasium, um aus seinem Leben zu erzählen. Offene Worte fand er darüber, wie die Sucht sein Leben übernahm, seine Karriere zerstörte und Beziehungen belastete. Sein Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ diente als Beispiel für die Abgründe, die er durchlebte.
Die Jugendlichen beteiligten sich aktiv, stellten Fragen zu seinen Trinkgewohnheiten, dem Weg zurück ins Leben und seinen Erfahrungen als Vater. Borowka schilderte ungeschminkt, wie ihn die Abwärtsspirale der Sucht gefangen hielt und seine Sicht auf die Welt verengte. Er ermahnte die Schülerinnen und Schüler, das eigene Verhalten zu hinterfragen und im Zweifel Hilfe zu suchen.
Veranstaltet wurde die Aktion vom AWO-Regionalverband Braunschweig, unterstützt von der BKK Salzgitter und der BKK Public. Nach dem Vortrag bildeten sich lange Schlangen für Selfies und Autogramme – ein Zeichen für die Begeisterung der Jugendlichen. Im Rahmen der Initiative wurden auch die Suchtberatungsangebote von AWO-Salto beworben.
Lehrkräfte und Schüler haben bereits Interesse bekundet, das Programm für kommende Jahrgänge zu wiederholen. Ziel der Veranstaltung war es, das Bewusstsein für Suchtgefahren zu schärfen und Betroffenen Unterstützung anzubieten. Über AWO-Salto bleiben weiterhin Beratungsangebote für Ratsuchende zugänglich.






